HAPPY TALK | Hilfe, mein Gewicht stagniert!

Oft purzeln in den ersten Wochen nach dem Start einer Diät oder einer Ernährungsumstellung die Pfunde, aber dann ist auf einmal Stillstand. Wie kommt das, wie kannst du damit umgehen und wie kommst du wieder in den Flow, weiter abzunehmen? Auf diese Fragen gehe ich in der heutigen Podcastfolge ein.

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Bis bald,
deine Birgit

Wie du überflüssige Pfunde über die Feiertage vermeidest

Ich glaube jeden von uns graust es etwas vor der Völlerei an den Weihnachtsfeiertagen. So gut es auch schmeckt, so miserabel fühlt man sich danach. Vollgefressen von fettigem Braten, Knödeln mit Soße, Plätzchen, Lebkuchen und Co.

Wie schaffst du es, die Tage trotzdem genießen zu können und keine überflüssigen Pfunde anzusetzen?

Feiertag Pfunde

Hier meine fünf wichtigsten Tipps:

  1. Lass keine Mahlzeiten ausfallen:
    So absurd es klingt: das Wichtigste ist, auch rund um das Festtagsmahl ordentlich zu essen. Plane regelmäßige Mahlzeiten ein. Zumindest Frühstück, Mittagessen, Abendessen sollten es sein. Wenn du weißt, es gibt abends einen fetten Braten, versuche trotzdem normal zu frühstücken und mittags eine ausgewogene Mahlzeit hinzubekommen. Denn zu lange Essenspausen verlangsamen deinen Stoffwechsel. Solltest du auf Frühstück oder Mittagessen verzichten, hast du zudem abends ein so großes Loch im Bauch, dass du dich auf den Braten stürzen wirst, ihn viel zu schnell und entsprechend zu viel zu dir nehmen wirst. Also: lieber vorbeugen und mit weniger Hunger ins Rennen starten. Dann isst es sich um einiges entspannter.

 

  1. Gleiche deine Makronährstoffe aus
    Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: ich nehme als Beispiel wieder den fetten Braten. Wenn der für abends geplant ist, versuche den Rest des Tages (also beim Frühstück und beim Mittagessen) möglichst fettarm zu essen. Also kein extra Käse, wenig Butter und Öl und lieber gekochter Schinken als Speck im Rührei. Denn die maximal empfohlene Fettzufuhr ist leider sehr schnell erreicht.

 

  1. Iss ausreichend Kohlenhydrate
    Je weniger Kohlenhydrate du aufnimmst, umso höher wird deine prozentuale Fettaufnahme ausfallen. Denn neben Kohlenhydraten und Fetten bleiben bei den Makronährstoffen nur noch Proteine. Und die kommen, zumindest in tierischer Form, immer in Kombination mit Fett um die Ecke. Also iss mittags lieber eine Scheibe Brot dazu als die extra Portion Käse.

 

  1. Achte auf deine Sättigung
    Versuche wirklich langsam zu essen und nur so viel bis du satt bist. Dann macht Essen in der Regel am meisten Spaß, da du danach nicht dieses lästige Völlegefühl hast, was auch nach dem 5. Schnaps nicht weggeht. Mache lieber eine Pause und heb dir den Rest für später oder morgen auf.

 

  1. Erst essen, dann trinken!
    Last but not least: versuche so oft es geht, Alkohol erst nach dem Essen zu dir zu nehmen. Denn Alkohol ist für deinen Körper ein Fremdkörper und er möchte ihn so schnell wie möglich loswerden. Das heißt, dass alles was du isst erstmal geparkt wird und dein Körper zuerst die Alkoholkalorien verbrennt. Dazu kommt, dass du deine Sättigung nach dem Genuss von Alkohol nicht mehr so gut kontrollieren kannst und es schnell passiert, dass du zu viel isst.

Du wirst sehen, so überstehst du die Weihnachtstage ohne größere Schäden. Lass deine Waage am besten auch im Keller und wiege dich erst, wenn wieder Normalität in deinen Alltag eingekehrt ist. Denn ein paar Tage Völlerei lassen sich hervorragend wieder ausbügeln indem du danach einfach ganz normal weiter machst und keine großen Extreme à la Saftkur & Co anstrebst! ENJOY!

Haben dir die Tipps geholfen? Hinterlasse doch einen Kommentar und lass mich und die anderen wissen, wie du über die Feiertage klar gekommen bist!

Raus aus dem Diätenwahn – 5 essenzielle Tipps

Wie viele Diäten hast du schon hinter dich gebracht? Und wie viele davon waren erfolgreich? Mit erfolgreich meine ich nicht, dass du abgenommen hast. Mit erfolgreich meine ich, dass du dein Gewicht halten konntest. Und immer noch hältst. Vermutlich keine – sonst wärst du nicht hier, oder?

Diätenwahn

Mir ging es genauso. Mit 15 habe ich mein Essverhalten auf den Kopf gestellt und mich auf einmal nicht mehr auf mein Gefühl verlassen sondern Tipps aus Sport- und Frauenzeitschriften beherzigt. Wie dumm. Finde ich zumindest im Nachhinein. Ich war nie wirklich dick, aber ich war unzufrieden mit mir und meinem Körper. Was ich daraus gemacht habe war ein Riesenthema. Zum Glück habe ich einen Weg aus diesem Dschungel gefunden, der mich dorthin gebracht hat wo ich heute bin. Ich weiß aber auch, wie schwierig es ist, diesen Weg zu finden. Denn jede Diät macht das Problem noch größer, noch schlimmer, noch präsenter. So dass du am Ende den Überblick verlierst: was darf ich überhaupt noch essen, ja was darf ich überhaupt noch anschauen ohne zuzunehmen. Du isst kopfgesteuert und lässt dich von der Außenwelt lenken, statt dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen. Und genau das ist entscheidend, um wieder eine gewisse Gelassenheit zu entwickeln. Um sich wieder zurecht zu finden im Ernährungsdschungel. Und um wieder Spaß am Essen zu haben.Ein paar weitere Tipps, um einen Weg aus dem ewigen Diäthalten zu finden:

1. Höre auf, schlaue Ratgeber und Ernährungstipps zu lesen

Wenn es um Ernährung geht hat jeder eine Meinung. Jeder weiß irgendwas zu dem Thema und in der Regel meint es auch jeder besser zu wissen als du selbst. Vielleicht hat bei deiner Kollegin die Diät xy funktioniert. Das heißt aber nicht, dass sie bei dir auch funktioniert.
Traue nur dir selbst. Wenn du dir das nicht zutraust, suche dir professionelle Hilfe. Aber bitte niemanden, der dir verspricht mit der neuesten Diät ganz schnell viele Kilos zu verlieren.

 

2. VERBOTE SIND VERBOTEN

Sobald du dir etwas verbietest, wird es auf einmal unglaublich interessant. Streiche also sämtliche Verbote aus deinem Konzept. Auch wenn das erstmal nach hinten losgehen sollte, langfristig bist du damit garantiert besser bedient als damit, alles von deinem Speiseplan zu streichen was dir schmeckt.

 

3. Iss regelmäßig

Je regelmäßiger du isst, umso besser wird dein Blutzuckerspiegel reguliert. So kommst du nicht in die Gefahr von lästigen Heisshungerattacken. Dein Körper gewöhnt sich an ausreichende Mahlzeiten und nur so kann der Stoffwechsel aktiv werden. Nimm dir zum Essen ausreichend Zeit und snacke nicht zu viel zwischendurch.

 

4. Beweg dich regelmäßig

Bewegung ist das A und O. Dabei muss es nicht immer Extremsport sein. Gehe spazieren, erledige Einkäufe zu Fuß und vermeide zu langes Sitzen. Das ist fürs Erste schon schwierig genug. Wenn du die ersten Vorhaben erfolgreich gemeistert hast, kannst du dir ein neues, etwas fortgeschritteneres Ziel suchen.

 

5. Vergleiche dich nicht mit anderen und mach dein eigenes Ding

Nur weil deine Nachbarin in eine enge Jeans passt, heißt das nicht dass sie ein besseres Leben führt. Fange an, dich und deinen Körper wieder zu mögen. Freunde dich mit ihm an und verbünde dich mit ihm. Nur gemeinsam schafft ihr das. Schlanke Menschen haben auch Probleme – nur andere. Also lass die anderen reden und mach dein eigenes Ding!