Triathlon – wieso, weshalb, warum? Und wie auch du deinen ersten Wettkampf schaffst!

Ich habe am Wochenende – relativ spontan – am Triathlon in Erding teilgenommen.
Vor ein paar Wochen hat mich ein Bekannter, der regelmäßig beim Erdinger Triathlon dabei ist, gefragt, warum ich eigentlich nicht mitmache. Hm. Es gab eigentlich keinen Grund der dagegen sprach. Also habe ich mich kurzerhand angemeldet. Da ich wusste, das ich übermäßig viel Training zeitlich nicht unterbringen werde, habe ich mich für die Kurzdistanz entschlossen.

400m schwimmen
20km radfahren
5km laufen

Dein erster Triathlon

Viele, denen man vor oder nach so einem Wettkampf begegnet, können entweder nicht ganz nachvollziehen warum man an einem derartigen Event teilnimmt. Wieder andere bewundern es und halten die eigene Teilnahme für völlig ausgeschlossen weil das Ziel unerreichbar wirkt.

Mein erster Triathlon

Auch ich habe irgendwann meinen ersten Triathlon vor mir gehabt. Ich glaube es war 2012. Auch hier habe ich mich für die kurze Variante entschieden, um erste Triathlonluft zu schnuppern.
Ich wusste, ich kann laufen. Ich wusste, ich kann radfahren. Schwimmen ging auch einigermaßen. Nur alles drei auf einmal hatte ich noch nie probiert. Einmal ist immer das erste Mal. Ich war unglaublich aufgeregt, auch ich hatte meine Bedenken ob ich das schaffen werde und hatte großen Respekt vor den drei Disziplinen, die vor mir lagen.

Dieses Mal wusste ich, dass ich es problemlos schaffen werde, da ich nun schon ein paarmal ins Ziel laufen durfte, auch wenn das letzte Mal schon länger her ist. Ich hatte keine Bestzeit im Kopf, denn dafür hatte ich zu wenig trainiert. Ich wollte einfach mal wieder mitmachen und natürlich ins Ziel kommen.

Was sind die wirklichen Beweggründe, an einem Wettkampf teilzunehmen?

Teamspirit

Auch wenn jeder einzelne Teilnehmer eigentlich dein Gegner ist, unterstützen sich doch alle gegenseitig. Der Radfahrer, der an mir vorbeizieht, spornt mich an nochmal Gas zu geben. Der Läufer, der mir auf der Zielgeraden im Nacken hängt, wird von mir mitgezogen und bleibt so in seinem Tempo. Jeder hilft jedem. Und das ist ein unglaublicher Spirit, den man den ganzen Wettkampf über spüren darf. Und im Ziel natürlich erst recht.

Struktur im Training

Ein geplanter Wettkampf bringt Struktur in deinen Trainingsalltag. Mit der Anmeldung (die rechtzeitig erfolgen muss) setzt du dir automatisch ein Ziel, das du erreichen möchtest. Auch wenn das Ziel keine Bestzeit ist, sondern einfach nur ein Durchhalten, ist es ein klar definiertes Ziel. Du hast einen festen Termin, an dem du eine bestimmte Leistung schaffen musst. Durch eine einfache Rückwärtsrechnung kannst du dir so einen exakten Trainingsplan schreiben. Du wirst sehen, du wirst kaum Ausreden finden, denn dafür ist die erste Angst zu groß, es am Wettkampftag doch nicht zu schaffen.

Spaß

Der wichtigste Faktor: es macht sooooooo unglaublich Spaß. Meinen Einstieg in die Welt der Wettkämpfe habe ich mit kurzen Läufen gemacht, die über 6-10 km gingen. Das war auch gut und es macht unglaublich stolz, ins Ziel zu laufen, egal in welcher Zeit. Aber die Abwechslung der unterschiedlichen Sportarten beim Triathlon ist einfach unschlagbar. Nach dem Schwimmen fühlen sich die Beine an wie Pudding. Und wenn man erstmal mit 30km/h auf dem Rennrad unterwegs war hat man bei einem Lauf mit 10km/h das Gefühl, man läuft rückwärts.

Unmögliches Möglich machen

Mit jedem Trainingstag merkst du, zu was dein Körper fähig ist.  Was heute noch unvorstellbar ist, rückt morgen schon etwas näher in den Bereich des Machbaren. Du merkst wöchentliche Anpassungen deines Körpers durch dein Training. Du merkst die Veränderung. Du wirst fitter, wacher, leistungsfähiger und schaffst plötzlich Distanzen, die vor kurzer Zeit noch unerreichbar waren. Bevor ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin, habe ich mich an einen Marathon gewagt. Der erste lange Trainingslauf lag bei 70 Minuten. Danach war ich platt. Es wäre kein einziger Meter mehr gegangen. Ein paar Wochen später konnte ich auf einmal 180 Minuten laufen. Dann war ich auch platt, aber es ging. Schritt für Schritt merkst du Fortschritte. Das motiviert ungemein und hilft dir nicht nur dabei, an dein Ziel zu glauben, sondern vor allem auch an dich zu glauben. Denn glaub mir: du kannst alles schaffen! Und nicht umsonst heisst der Volkstriathlon auch Jedermanntriathlon. Weil wirklich Jedermann mitmachen kann und auch Jedermann ins Ziel kommt.

Am 29. Juli gehe ich wieder an den Start.  Diesmal hat mich eine Kundin motiviert mitzumachen. Sie stellt sich der Herausforderung und ich begleite sie in ihrem Tempo durch den Wettkampf. Willst du auch Triathlonluft schnuppern oder deinen ersten 10km-Lauf bewältigen? Ich zeige dir wie du es schaffst. Mit einem exakt auf dich zugeschnittenen Trainingsplan, der dich sicher und ohne völlig übertriebenes Training ins Ziel bringt. Hast du Lust? Dann frage jetzt nach den Konditionen und mach den Sommer zum sportlichsten Sommer deines Lebens:
JA, ICH WILL  

Und übrigens: am 23.  September starte ich beim Halbmarathon am Tegernsee und für nächstes Jahr habe ich mir in Erding die Olympische Distanz vorgenommen 😉
Ich freue mich, wenn du dabei bist!