Die weltbesten Zimtsterne

Genießt du die Adventszeit und freust dich über frisch gebackene Plätzchen?
Oder bist du eher der Typ, der sich immer wieder vornimmt, bloß nicht zu viele Plätzchen zu essen? So oder so kann ich dir dieses Rezept sehr ans Herz legen, denn es gibt keine besseren Zimtsterne auf dieser Welt. Sie sind super schnell gebacken und genauso schnell vernascht.

zimtsterne

Und so geht’s:
3 Eiweiß sehr steif schlagen
Nach und nach ca. 125g Puderzucker dazu sieben und mindestens 7 Minuten weiter schlagen, bis die Masse glänzt. Hiervon nimmst du ca. 4-5 EL für die Glasur zur Seite.

Unter den Rest des Eischnees hebst du 1 EL Zimt, 1 EL Zitronensaft und 250g Mandeln. Nun formst du die Masse zu einer Kugel und stellst diese für 1 Stunde in den Kühlschrank. Ist die Masse zu klebrig, gib noch etwas mehr Mandeln dazu, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich gut formen lässt.

Nach einer Stunde nimmst du den Teig aus dem Kühlschrank. Am besten nimmst du erstmal nur die Hälfte, da der Teig sich nicht mehr so gut verarbeiten lässt, wenn er warm ist. Rolle den Teig zwischen Folie oder Backpapier ca. 1/2 cm dick aus. Jetzt kannst du Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Jeder Stern bekommt nun etwas Glasur. Am besten trägst du diese mit einem kleinen Löffel auf und streichst sie dann mit einer Messerspitze oder einer Stricknadel in die Spitzen des Sterns. Sobald der Teig verarbeitet ist, kommen die Sterne für ca. 8 Minuten bei 160° in den Ofen. Die Glasur sollte hell bleiben. Am besten beobachtest du die Sterne und nimmst sie aus dem Ofen, sobald sie anfangen sich am Rand leicht zu bräunen. Lasse die Sterne nun über Nacht am besten bei Zimmertemperatur trocknen.

Am besten versteckst du sie nun an einem sicheren Ort, damit du nicht gleich wieder nachbacken musst ,-)

ENJOY!

O’bazda

obazda

Zur Wies’n gibt es ein ganz besonderes Rezept, und zwar für den weltbesten O’bazdn.

Ich habe neulich gelernt, dass O’bazda nur noch so genannt werden darf, wenn das Rezept wirklich dem Original-Rezept entspricht. Wundere dich also nicht, wenn immer häufiger Angemachter, Angebatzter oder ähnlicher Murks auf der Speisekarte angeboten wird. Mein O’bazda ist bestimmt nicht nach dem Originalrezept hergestellt, aber ich verkaufe den Käse ja auch nicht öffentlich.

Was brauchst du für eine gute Biergartenportion O’bazdn:

1 Zwiebel (klein oder groß, je nachdem wie zwiebelig du es magst)
ca. 600g Weichkäse (Brie, Camembert, mild oder kräftig, ganz nach Belieben)
ca. 100g Frischkäse natur (Doppelrahm oder Joghurt)
ein Schuss Weißbier (GANZ WICHTIG)
Pfeffer, Salz, Paprikapulver
Schnittlauch

Die klein gehackte Zwiebel mit dem Käse, dem Frischkäse und einem Schuss Weißbier mit einer Gabel gut vermanschen, bis eine richtig schöne, matschige Konsistenz erreicht ist. Wenn es nicht batzig genug ist, ruhig noch einen Schuss Weissbier ergänzen. Pfeffer, Salz und Paprikapulver dazu geben und abschmecken.
Fertig „angebatzt“ mit frischem Schnittlauch bestreuen schaut der O’bazde auch noch schön aus! GUTEN APPETIT!

PowerRiegel aus Kakao und schwarzen Bohnen

Powerriegel

Schwarze Bohnen im Müsliriegel? Ganz genau – und das schmeckt auch noch unglaublich lecker (sogar meinem Sohn)! Das Originalrezept stammt aus dem Buch „POWER SNACKS – Naschen ohne Zucker“, erschienen im DK Verlag! Die ganze Serie sieht toll aus, hält super viele, gute und vor allem einfache Rezepte für dich bereit und macht einfach Spaß. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, da ich nicht alle Zutaten daheim hatte. Hier findest du meine Version:

Für ca. 12-15 Riegel brauchst du:

45g schwarze Bohnen, gegart
25g Cashewmus
50g Kokosöl, flüssig
1/2 TL Vanilleextrakt
3-4 Datteln
75g Haferflocken
30g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
35g gehackte Sonnenblumenkerne

Die Bohnen weichst du am besten am Vortag ein. Ich habe gleich eine etwas größere Portion gekocht und für einen leckeren Bohnensalat verwendet.
Nachdem die Bohnen gekocht und abgekühlt sind gibst du sie zusammen mit dem Cashewmus, dem Kokosöl, der Vanille und den (vorher kurz in Wasser eingeweichten) Datteln in den Mixer. Püriere alles glatt und vermische es dann mit Haferflocken, Kakao, Backpulver, Zimt und Sonnenblumenkernen. Wenn du möchtest kannst du Haferflocken und Sonnenblumenkerne in einem Mixer oder mit dem Pürierstab vorher kurz zermahlen, so dass sie etwas feiner werden.

Gib die Masse in eine rechteckige Backform oder verstreiche sie einfach auf einem Backblech und gib ihr etwas Form. Anschließend bäckst du die bald fertigen Riegel für ca. 20-25 Minuten bei 180°C. Nach dem Abkühlen kannst du Quadrate oder Riegel zurecht schneiden und diese luftdicht verpacken. So hält diese Köstlichkeit circa 1 Woche, wenn du sie nicht vorher schon vernascht hast!

Kartoffeln mit frischem Kräuterquark

Kartoffeln mit Quark

Manche Rezepte sind so einfach, dass ich wirklich lange überlege, ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll. Aber oft vergisst man die einfachen Dinge oder übersieht sie und braucht nur einen kleinen Anschubser, um sie wieder in den Alltag zu integrieren. Deshalb hier ein sehr einfaches, aber ebenso leckeres Rezept.

Koche pro Person ca. 4-6 kleine Kartoffeln. Junge Kartoffeln sind klein, haben eine kürzere Kochzeit von ca. 15 Minuten und du kannst die Schale mitessen.
Während die Kartoffeln kochen, rühre den Quark an. Hierfür brauchst du 250g Quark (20% Fett), einen Schuss Milch, frische Kräuter, etwas Salz und Pfeffer und Leinöl. Die Portion reicht für ca. 2-4 Portionen, je nachdem ob du lieber Kartoffeln mit Quark isst, oder doch Quark mit Kartoffeln? Und hier ist ja bekanntlich jeder anders.

Und so geht’s:
Gib den Quark in eine Schüssel und rühre ihn mit einem Schuss Milch glatt. Ich verwende immer den 20% Quark, da 20% nicht heissen, dass 20g Fett enthalten sind. Sondern eben 20%. Das macht gerade mal 4g Fett auf 100g Quark aus und ist wirklich nicht viel. Magerquark schmeckt meiner Ansicht nach einfach nach nichts und wird auch mit einem Schuss Mineralwasser oder was es sonst noch für Tricks gibt nicht besser.

Sobald du den Quark glatt gerührt hast, gibst du frische Kräuter dazu. Ich mag es am liebsten, wenn nur eine Sorte in den Quark kommt, also entweder Schnittlauch oder Kresse (meine zwei Lieblinge) oder Petersilie oderoderoder. Du kannst natürlich auch kombinieren und hier einfach mal ausprobieren, was dir schmeckt. Gut finde ich eine Mischung aus Petersilie, Schnittlauch und Dill. Bestimmt gibt es aber noch viele andere gute  Kombinationen. So, zu guter Letzt schmeckst du den Quark mit etwas Pfeffer und Salz ab. Noch einen Esslöffel Leinöl dazu, und du kannst die inzwischen gegarten Kartoffeln mit dem Quark servieren. Quark und Leinöl ergänzen sich deshalb so gut, da die hochwertigen Fettsäuren im Leinöl durch das tierische Eiweiß besonders gut von unserem Körper aufgenommen werden. Also auch noch eine unglaublich gesunde Angelegenheit! Lass es dir schmecken!

Kefir with Juice

Kefir mit Beerensmoothie

Ein super leckerer Zwischensnack, vor allem wenn es schnell gehen muss und du neue Power brauchst. Die Basis bildet Kefir natur – je nach Belieben ca. 250-400 ml. Dazu gibst du einen zuckerfreien Saft deiner Wahl. Meine Lieblingskombi ist Kefir mit einem frischen Beerensmoothie (oder mit einem gekauften). Wenn du einen Saft wählst, empfehle ich dir einen Saft aus dunkelroten Früchten, also z.B. Traube oder Johannisbeere. Mango oder Maracuja schmecken auch hervorragend. Gerade wenn du den Kefir mit Saft kombinierst solltest du darauf achten, dass der Saft keinen zugesetzten Zucker enthält. Außerdem sollte das Verhältnis stimmen. Der Saft ist nur ein Akzentgeber und macht einen minimalen Anteil aus. Vermische Kefir mit Saft ungefähr im Verhältnis 5:1, das ist so ähnlich wie eine dünne Saftschorle. Und dann: einfach genießen!

Knuspermüsli nach Amy Chaplin

Knuspermüsli

An verregneten Wochenenden, so wie es jetzt gerade eins ist, verbringe ich die Zeit gerne in der Küche und lege mir neue Vorräte zu. Zum Beispiel von diesem soooooo leckeren Knuspermüsli.
Das Originalrezept ist aus dem Buch „Celebrating Whole Food“ von Amy Chaplin, das ich dir wirklich empfehlen kann, denn es enthält neben diesem Superrezept noch viele andere Köstlichkeiten.

Mein Rezept vom Knuspermüsli ist leicht abgewandelt, da ich nicht immer alle Zutaten zu Hause habe. Auch du kannst etwas experimentieren und dir dein Lieblingsrezept kreieren. Und so geht meine Variante:

Heize den Ofen auf ca. 150°C vor.

Gib
35g Kürbiskerne
35g Sonnenblumenkerne und
40g ungeschälte Sesamsamen
in eine große Schüssel mit Wasser und warte, bis sie sich setzen.

In der Zwischenzeit gib
225g Haferflocken (hier gehen bspw. auch Quinoaflocken oder ähnliches)
60g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
80g Kokoschips, ungesüsst und
1 TL Zimt
in eine weitere Schüssel und rühre alles gut um.

Erhitze in einem kleinen Topf ca. 30ml Ahornsirup mit einer Prise Salz und bringe es unter ständigem Rühren zum Kochen. Nimm den Topf dann vom Herd und rühre 60ml Olivenöl und
1 EL Vanilleextrakt dazu.

Jetzt kannst du die Kernmischung durch ein Sieb abgießen und zu der Haferflockenmischung geben. Gieße nun auch die Sirup-Olivenöl-Mischung dazu und verrühre alles sehr gut.

Verteile die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech und backe es insgesamt ca. 40 Minuten. Rühre das Müsli auf dem Blech nach 15 Minuten um und lasse es weitere 15 Minuten backen. Dann rühre nochmal um, dreh das Backblech um 180 Grad und schiebe es nochmal für weitere 5-10 Minuten in den Ofen, bis es goldbraun geröstet ist.

Lass das Müsli auf dem Blech abkühlen und fülle es dann am besten in ein großes, verschließbares Glas.

Ich nutze das Müsli als „Topping“ auf meinem normalen Müsli. So brauche ich pro Portion ca. 1-2 EL und es hält richtig lange.

Viel Spaß beim Nachmachen und vor allem viele genussvolle Frühstücks-Momente!

Hirsesalat mit Wassermelone und Minzdip

Hirsesalat

Hirse ist ein unglaublich vielseitiges und gesundes Getreide, das etwas in Vergessenheit geraten ist. Mir gefällt neben den vielen Nährstoffen vor allem die schnelle Zubereitung. Am besten ist es, wenn du die Hirse vor dem Kochen kurz einweichst um das enthaltene Phytin zu lösen. Dann im Topf in doppelter Menge Wasser kurz aufkochen, Hitze reduzieren und auf niedriger Stufe ca. 7 Minuten garen lassen. Vom Herd nehmen und weiter ziehen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die weiteren Zutaten vorbereiten.

Ich koche immer 1 Tasse Hirse in 2 Tassen Wasser, dies ergibt ungefähr 4 Portionen Salat. Die Hirse kannst du aber auch gut aufbewahren und am nächsten Tag für ein weiteres Gericht aufheben.

Für diesen Hirsesalat brauchst du außerdem:
1 kleine Gurke, klein geschnitten
Mangold, frischer Spinat oder Babyspinat, Feldsalat oder ähnliches Grünzeug
1 großes Stück Wassermelone, in Würfel geschnitten
etwas weißen Balsamico
4 EL Olivenöl
etwas Salz und Pfeffer

Für den Dip brauchst du:
150g Joghurt (3,5% Fett)
1 Bund frische Minze
eine Prise Salz

Wasche und trockne die Minze und schneide sie klein. Rühre sie in den Joghurt ein und salze diesen etwas.

Sobald die Hirse abgekühlt ist kannst du die Gurke und den gewaschenen und getrockneten Salat unterheben. Wenn du dich für Mangold entscheidest, dünste diesen kurz an, bevor du ihn in den Salat gibst. Gib ca. 4-6 EL Balsamico über den Salat und vermenge alles gut. Schmecke den Salat mit Salz und Pfeffer ab. Gib dann die Wassermelonenstücke und den Minzdip darüber.  ENJOY!

Rote-Bete-Apfel-Salat

Rote Bete Apfel Salat

Eines meiner Liebingsrezepte, weil dieser Salat so superschnell zubereitet ist und immer eine super Ergänzung darstellt – zu einem Hauptgericht, zur Brotzeit – oder auch einfach so als leckerer Zwischengang.

Du brauchst für ca. 2 Portionen:
1 mittelgroße Knolle frische Rote Bete
1 mittelgroßer Apfel, am besten eine säuerliche Sorte wie z.B. Braeburn
den Saft einer halben Zitrone
1 EL saure Sahne (wenn du möchtest)
1 EL Leinöl
etwas Salz

Mit einer guten und scharfen Küchenreibe geht dieser Salat ganz fix. Schäle und viertel die Rote Bete. Den Apfel kannst du auch mit Schale verarbeiten. Entferne das Kerngehäuse und raspel dann die Rote Bete und den Apfel in eine Schüssel. Gib möglichst schnell den Zitronensaft dazu, damit der Apfel nicht braun wird. Ergänze einen EL Öl und gib ggf. noch einen Esslöffel saure Sahne oder Schmand dazu. Schmecke jetzt noch mit etwas Salz ab und fertig ist ein toller Herbstsalat. Schmeckt übrigens genauso gut mit einer Kombination aus Karotte und Apfel.  Lecker auch mit frischer Minze oder etwas Zitronenmelisse. Lass es dir schmecken!

Zuckerfreier Schokotraum

Schokotraum


Dieser Schokokuchen kommt ohne Zucker aus und ist trotzdem – oder gerade deshalb –  unglaublich lecker!  Du brauchst nur vier Zutaten:

– 15 Datteln ohne Kern
– 3/4 Tasse Kakaopulver (ohne Zucker natürlich)
-2 Bio-Eier
-1/3 Tasse Kokosöl, geschmolzen

Optional kannst du ganz nach deinem Geschmack noch ergänzen:
Zimt, Vanilleextrakt, Meersalz oder andere Gewürze, die dem Kuchen einen besonderen Geschmack verleihen. Du brauchst jeweils ca. 1/2 – 1 TL. Auch gehackte Nüsse machen sich in dem Kuchen sehr gut.

Gib die Datteln in eine Schüssel mit Wasser und lasse sie ca. 5-10 Minuten einweichen. Gieß das Wasser ab und gib die Datteln gemeinsam mit dem geschmolzenen Kokosöl, den Eiern und dem Kakaopulver in einen Mixer. Mixe so lange, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Streiche die Masse gleichmäßig in eine kleine, rechteckige Backform und backe für ca. 20-25 Minuten bei 180 Grad Celsius. Lasse den Kuchen abkühlen und schneide ihn dann in kleine Quadrate.  Wenn du möchtest kannst du noch Mandeln dazu servieren oder den Kuchen mit Goldstaub bestäuben, das sieht besonders schick aus!

Aprikosen-Mozzarella-Salat

 

Aprikose-Mozzarella

Tomate Mozzarella kann jeder…

…aber hast du schon mal einen Aprikosen-Mozzarella-Salat probiert?

Ich kann dir sagen, der ist einfach wahnsinnig lecker.
Hier mein Rezept für dich:

Für 2 Portionen:
ca. 5-6 große Aprikosen und 1 Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Abwechselnd übereinander auf dem Teller schichten.
Mit weißem Balsamico und Olivenöl beträufeln, pfeffern und salzen und nach Belieben frische Kräuter ergänzen, bspw. Minze, Basilikum oder Koriander.