Nie wieder Ausreden!

Welche Ausreden haben in deinem Leben Platz? Ich bin mir sicher, dass wir uns nur Ausreden schaffen für Dinge, die uns nicht wichtig genug sind.
Du willst abnehmen? Wenn dir immer wieder neue Ausreden einfallen, die dich an deinem Vorhaben hindern, könnte es sein, dass dein Körper mit dem Abnehmen bestimmte Dinge verbindet, die er nicht für gut befindet. Und sträubt sich dein inneres gegen dein Ziel. Abnehmen = Verzicht, Verbote, Einschränkungen?
Nur wenn du zu 100% überzeugt bist, dein Ziel erreichen zu wollen, werden sich auch keine Ausreden mehr in dein Leben schleichen. Es ist also eher eine Frage der Motivation, und keine der Ausreden.

Hier sowie auf iTunes und Spotify kannst du dir den Beitrag anhören:

Welche Ausrede bestimmt dein Leben? 

Und was motiviert dich, wenn du abnehmen möchtest? Wenn die Motivation größer ist als die Ausrede, kommst du ans Ziel. Und genau darum geht es heute. 

Beim darüber nachdenken ist mir zu allererst meine liebste Ausrede eingefallen: ich habe keine Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden Zeit, und das jeden Tag. Es ist also nur eine Frage der Priorisierung all deiner Tätigkeiten. 

Was willst du wirklich? Was motiviert dich? Was wünscht du dir? 

Wenn du das weisst, brauchst du auch keine Ausreden mehr. Wir sollten uns nicht immer mit den Ausreden beschäftigen, sondern viel mehr mit der Motivation hinter dem Ziel.

  • Was nehme ich mir vor?
  • Warum nehme ich es mir vor?
  • Wie gestalte ich den Weg dorthin genau so, dass ich keine Ausreden mehr brauche? 
  • Welche Bedürfnisse habe ich eigentlich? 
  • Was ist mir wichtig in meinem Leben?
  • Was macht mir so richtig Spaß? 

Wenn du all das geklärt hast, findest du z.B. auch die für dich perfekte Bewegung, für die du keine Ausreden brauchst, sondern die du wirklich gerne machst. Du hast dann innere Antreiber, die dich dazu bringen, genau das zu tun. Du musst dich nicht zwingen. 

Ich möchte dir das an einem Beispiel verdeutlichen.

Früher war ich echt faul.

Beim 2000m Lauf hab ich mich hinter der Matte versteckt, weil es mir zu weit war und ich keinen Sinn darin gesehen habe, Runden zu laufen. 

Irgendwann wollte ich abnehmen. Laufen soll da ganz gut sein, also bin ich es angegangen. Angefangen mit 5 Minuten habe ich mich langsam gesteigert. Das Gewicht, was ich verlieren wollte, war meine Motivation, ich wollte mich wieder wohl fühlen. Das war mir wichtiger als der Schmerz, den das Laufen mit sich gebracht hat. Ich habe gar nicht so lange nachgedacht, bis mir eine Ausrede einfallen könnte, ich bin einfach los, laufen gegangen.

Irgendwann stand das Abnehmen nicht mehr im Vordergrund.

Ich wollte an einem Wettkampf teilnehmen. Also habe ich mich 2007 für meine ersten Marathon angemeldet. 2010 kam der nächste. Und so hatte ich eine neue Motivation, laufen zu gehen. Immer wenn die Frage im Raum stand: soll ich oder soll ich nicht, hatte ich mein großes Bild im Kopf und wusste: keine Ausrede zählt. 

Heute bin ich davon abgekommen und laufe heute nur noch Halbmarathon. Das ist eine gute Distanz, bei der ich nicht so viel trainieren muss. Noch lieber ist mir inzwischen allerdings der Triathlon. Denn ich habe festgestellt, dass mir Schwimmen und Radfahren viel mehr liegt als laufen. Es fällt mir auch viel leichter. Laufen gehe ich trotzdem noch gerne, weil es so schön unkompliziert ist. Heute aber ohne Zwang, einfach um abzuschalten.

Meine Motivation beim Laufen ist heute nicht mehr, dass ich abnehmen möchte, sondern einfach das gute Gefühl, was ich dadurch bekomme. 

Birgit Engert

Deshalb gibt es natürlich heute öfters mal Dinge, die ich vorschiebe und lieber machen als das Laufen. Ich suche mir quasi Ausreden. Eigentlich würde ich es aber nicht als solche bezeichnen, denn eine Ausrede habe ich ja nur, wenn ich mir etwas vornehme, es aber nicht durchziehe. Ich gehe heute laufen, wenn mir danach ist. Hier ist mir meine Intuition inzwischen wichtiger. Wenn der ein oder andere Lauf auf dem Plan steht, aber nicht zu meiner aktuellen Lust, zu meinem aktuellen Zustand passt, dann ist es eben so. Dann verschiebe ich mein Lauftraining schon mal. 

Und genau das möchte ich dir mitgeben. Lebe nicht nach Zwängen oder nach dem was die Gesellschaft von dir erwartet. Sondern lebe nach deinen Bedürfnissen. Folge deinen Instinkten. Und da sind nun mal alle unterschiedlich.

Ich bin mir ganz sicher, dass in jedem von uns ein natürlicher Drang zu Bewegung und zu gutem Essen steckt.

Jeder Körper hat einen inneren Kompass, der ihn durchs Leben leitet. Der sagt, welche Lebensmittel wann gut sind, wann Bewegung toll wäre und wann der Körper Ruhe braucht. Das klingt jetzt ziemlich einfach, und das ist es eigentlich auch.

Auch bei mir hat es jahrelang gedauert, bis ich es verstanden habe, dass ich alles eigentlich in mir trage. Ich war immer sehr diszipliniert. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, habe ich alles dafür gegeben es auch zu erreichen. So viele Ausreden gab es bei mir nicht. Wenn ich aber keine wirkliche Motivation mehr hatte, etwas zu tun, das große Ganze gefehlt hat, dann kamen immer mehr Ausreden ins Spiel. 

Und die gibt es auch heute noch, aber ich gehe anders damit um. Ich frage mich ganz bewusst: warum drücke ich mich davor? Ist es vielleicht nicht das Richtige? Fehlt mir irgendwas? Und dann denke ich wieder an das große Ziel und weiss, ich bin richtig. Die Ausrede darf warten. 

Wenn du etwas mehr Bewusstsein in deinen Alltag bringen möchtest, freue ich mich, wenn du bei TRULY HAPPY dabei bist. Am 15.4. starten wir gemeinsam in eine neue Runde!

Gesunde Ernährung_ neu definiert

Gesunde Ernährung – neu definiert

Gesunde Ernährung – das ist so ein großes Thema. 

Und vielen fällt es wirklich schwer, sich gesund zu ernähren. Ich möchte anfangs erstmal kurz darauf eingehen, was überhaupt gesund bedeutet. 

Es gibt verschiedene Definitionen: 

Wenn man der DGE glaubt, ernährt man sich gesund wenn man viel Getreide, am besten in Form von Vollkornprodukten isst, kombiniert mit Obst, Gemüse, ab und zu Fisch und Fleisch sowie wenig Fett und noch weniger Süßigkeiten. 

Wer auf den LowCarb-Zug aufgesprungen ist würde gesund vermutlich etwas anders interpretieren. Viele meiner Kundinnen erläutern mir das oft so: morgens Obst mit Joghurt, mittags nur Salat oder Suppe, und abends noch was kleines oder manchmal auch gar nichts. 

Meine Meinung? Das ist beides nicht gesund. Gesund ist, was mir persönlich schmeckt, mir gut bekommt und mir Kraft und Energie spendet. Und die große Herausforderung dabei: das kann jeden Tag, ja sogar zu jeder Mahlzeit etwas anderes sein. 

Wie schaffst du es, für dich heraus zu finden, was wirklich gesund ist? 

Hör die meine Tipps an, um herauszufinden, was für dich – ganz individuell – gesund ist:

Hier findest du die Folge auf iTunes und Spotify

Hier ein paar Tipps, die du ausführlicher in meiner Podcastfolge hörst:  

  • Achte auf deinen Hunger
  • Nimm Sättigung wahr 
  • Iss bewusst 
  • Wähle viele natürliche Lebensmittel  
  • Trinke Wasser als Durstlöscher  
  • Reduziere Fertigprodukte (Achtung: was sind überhaupt Fertigprodukte? Hier meine ich nicht nur die Fertigpizza!)  
  • Und: bewege dich im Alltag 

Zu guter letzt noch ein Tipp, wie du raus kommst aus dem Hamsterrad, in dem du dich vielleicht gerade befindest: Verabschiede dich von negativen Glaubenssätzen. Als erster Schritt ist auch hier das Bewusstsein gefragt. Mache dir klar, was du so den ganzen Tag für Selbstgespräche führst. Das ist schon der erste Schritt zu einem besseren Umgang mit dir selbst.

Und wenn du noch mehr Tipps suchst, mache mit bei meiner 21-Tage-Challenge! Noch nie gehört? Hier findest du alle Infos: TRULY HAPPY

Systemische Aufstellung zur Klärung von Ernährungsthemen

Systemische Aufstellungen zur Klärung von Ernährungsthemen

In der heutigen Podcastfolge spreche ich mit Klaus Wienert über systemische Aufstellungen. Klaus erzählt uns, wie eine Aufstellung generell abläuft, welche Besonderheiten seine Aufstellungen haben und wir teilen unsere Erfahrungen die wir zum Thema gemacht haben. Da hat Klaus definitiv mehr zu berichten. Ich durfte im Januar das erste Mail Teil einer seiner Aufstellungen sein und fand es wirklich erstaunlich, was alles möglich ist. Wie du systemische Aufstellungen nutzen kannst, wenn dich ein Thema rund um deine Ernährung begleitet, weisst du, nachdem du diese Folge gehört hast.

Möchtest du mehr erfahren?
Dann hör rein in diese Podcastfolge – du findest sie auch auf
iTunes oder auf Spotify.

Mehr zum Thema Aufstellungen findest du auf der Website von Klaus: https://www.licht-gesundheit-energie.de/aufstellungen/

Emotionaler Hunger

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

In meiner letzten Podcast-Folge ging es um emotionalen Hunger. Was ist überhaupt der Unterschied zu normalem Hunger und wie kann ich beides unterscheiden?  

Heute möchte ich daran anknüpfen und dir Tipps mit auf den Weg geben, was du machen kannst, wenn du erkannt hast: ich esse einfach zu oft …  

  • weil mir langweilig ist, 
  • weil ich schlecht gelaunt bin, 
  • weil ich frustriert bin,
  • weil ich traurig bin. 

Wenn du dich in den letzten Wochen etwas beobachten konntest, hast du vielleicht schon ein bestimmtes Muster erkannt? 

Hast festgestellt, dass das Bedürfnis immer das Gleiche ist? Vielleicht ist es ein Bedürfnis nach Nähe, nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit. Vielleicht möchtest du dir selbst auch einfach mal was Gutes tun, und die schnellste Lösung hierbei ist: Schokolade! 

Was kannst du jetzt machen, um in diesen Situationen alternativ zu handeln? Sichere dir hier meine Strategie gegen emotionalen Hunger:

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

Es sind 5 ganz einfache Schritte, die du immer und jederzeit – ob zu Hause oder unterwegs – durchgehen kannst. In der Podcastfolge erzähle ich dir mehr dazu. Hier kannst du dir die Folge anhören:

HAPPYTALK @ iTunes
HAPPYTALK @ Spotify

Wie gehst du mit emotionalem Hunger um? Schreibe mir gerne eine Email oder einen Kommentar auf Facebook oder Instagram, hier findest du auch einen Link zum Podcast.

Emotionaler Hunger

Emotionaler Hunger

Wie du echten Hunger von emotionalem Hunger unterscheiden kannst!

Was genau ist eigentlich Hunger?

In meinen vielen Workshops und Seminaren frage ich immer wieder nach dem Unterschied zwischen Hunger und Appetit.
Manchmal bekomme ich die richtige Antwort, aber nicht immer. Denn es gibt viel zu viele Menschen, die sich heutzutage von ihrem Appetit leiten lassen und sich die Frage nach Hunger gar nicht mehr stellen. Die um Punkt 12 in die Kantine gehen, weil es eben Essenszeit ist. Die nachmittags zur Schokoschublade gehen, weil das zur Pause dazu gehört. Die sich abends den Bauch voll schlagen, weil sie im Restaurant fürs Essen bezahlt haben und nichts verkommen lassen wollen. 

Willst du diesen Beitrag lieber hören statt lesen? Dann gehe entweder auf iTunes oder Spotify oder höre dir die Folge hier an:

Wirklicher Hunger? Für viele ein Fremdwort. 

Hunger ist ein Signal deines Körpers, mit dem er dir sagen möchte, dass er Energie braucht. 

Energie, um am Leben zu bleiben. Ganz vereinfacht gesagt. 

Die meiste Energie brauchen wir übrigens tatsächlich einfach nur zum Überleben. Das ist der sogenannte Grundumsatz.Die Energie, die wir verbrauchen in dem wir einfach da sind. Dazu kommt Energie, um unsere tägliche Arbeit zu leisten, die vor uns liegt. Energie, um das Gehirn zu füttern, und irgendwann dann noch Energie um Sport zu machen.  

Sobald die Energie ausgeschöpft ist, verlangt unser Körper nach mehr. Wir essen. Dann folgt das Stop-Signal: Sättigung tritt ein. Ein sehr komplexes System, was aber sehr gut funktioniert. Wenn man es beachtet. Leider tun das heute viele Menschen nicht mehr und ganz viele andere Dinge beeinflussen unser Leben. 

Übrigens: wenn du den Hunger einfach missachtest, und nichts isst weil du denkst davon wirst du schlank: Pustekuchen. Dein Körper holt sich die Energie dann einfach woanders. Was langfristig dazu führt, dass dein Stoffwechsel verlangsamt wird. Das wäre aber an dieser Stelle zu komplex. 

Merke dir einfach: Hunger – Essen, Sättigung – Stop 😉 

Anzeichen für echten Hunger sind körperlicher Natur!

Dein Magen knurrt, dein Leistung sinkt, du fühlst dich geschwächt und der Blutzuckerspiegel sinkt langsam in den Keller. Bei manchen Menschen entsteht vermehrter Speichelfluss und es können auch Kopfschmerzen auftreten, Schwindel und Übelkeit. Hunger ist in der Regel beständig und verschwindet nicht einfach nach ein paar Minuten. Echter Hunger bleibt. Und: Hunger ist wenig zielgerichtet. 

Wenn du Appetit hast, oder auch emotionaler Hunger auftritt, hast du das Bedürfnis nach etwas Besonderem, nach einer ganz speziellen Mahlzeit. 

Hunger? Da darf es alles sein. Ich esse da oft die wildesten Kreationen, einfach um den schlimmsten Hunger erst einmal zu stillen. 

Frag dich doch mal selbst: wann warst du das letzte Mal richtig hungrig? Und dann gehe mal ein paar Jahre zurück, vielleicht sogar Jahrzehnte: Ich kann mich noch gut an den Einkauf im Tante-Emma-Laden erinnern: Joghurt, Milch, Wurst, Käse, Obst, Gemüse – alles da. 

Es gab Basics, die aber total ausreichend waren und die uns auch das Gefühl gaben, nicht verhungern zu müssen. Wir konnten uns noch auf unsere Signale verlassen. Wir konnten bei Hunger essen, bei Sättigung aufhören. Heute leben wir im Überfluss. Viel zu viele Produkte, viel zu viele Informationen. 

Was folgt? Wir lassen uns von der Aussenwelt leiten. Lassen uns auf Gerüche ein, auf bestimmte Uhrzeiten, und wir lassen uns von unserer Gefühlswelt leiten. Wann immer der Auslöser von deinem Essen nicht das wirklich körperliche Signal HUNGER ist, frage dich was dahinter steckt. 

Eine Gewohnheit? 
Emotionen? 
Appetit? 

Wir essen, obwohl wir keinen Hunger haben. Essen weiter, obwohl wir schon satt sind. 

Hier spielt unsere innere Gefühlswelt eine große Rolle. Mit Essen kann man sehr viele Bedürfnisse befriedigen, zumindest kurzzeitig. Ich glaube, dass hinter jedem Essen, was nicht durch Hunger ausgelöst wird, eine Emotion steckt. Beobachte dich doch mal und schaue, aus welchen Gründen du isst. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. 

Auch ich esse manchmal etwas, einfach weil es Spaß macht und es mir schmeckt, auch wenn ich keinen Hunger habe. Das kann ich aber einfach akzeptieren, wenn kein Gefühl damit verknüpft ist. Und auch wenn ein Gefühl dahinter steckt: akzeptiere es und versuche es anzunehmen. 

Emotionalen Hunger zu erkennen heisst auch, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Bei meinem Retreat in Spanien tun wir genau das: 3 Tage lang geht es nur um dich: SELFLOVE RETREAT

Mindset - aktiv umdenken

Aktives Umdenken – so klappt’s mit deinem Mindset

A ist der dritte Buchstabe meiner HAPPY’N’ESS BNA. 

A wie aktiv. 

Viele denken in erster Linie an Aktivität, also Bewegung, Sport & Co. 

Ich verbinde mit dem Wort „aktiv“ noch viel mehr. Aber höre selbst: wie immer findest du auch diese Folge auch auf iTunes oder Spotify. Ich freue mich auf deine Rezension, wenn dir die Folge gefallen hat!

An was denke ich also bei dem A? Zu allererst an das aktive Denken. 

Viel zu viele Menschen lassen sich in ihrem Alltag steuern. Führen nur aus, lassen Dinge auf sich zukommen, reagieren. Statt aktiv zu werden, statt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ihren Alltag zu planen und zu agieren, statt immer nur zu reagieren. 

Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst auch du deinen Alltag aktiv mit gestalten. 

Das Wichtigste dabei ist – wie so oft – die Frage nach dem Warum.
Was willst du erreichen und warum willst du es erreichen? 

Wenn diese Frage nicht geklärt ist, läuft eben alles einfach so, wie es der Zufall gerade so will. 

Wenn du aber weisst, was dein Lebensplan ist, was du erreichen möchtest, wo du hin willst. Dann kannst du den Weg dorthin auch aktiv mitgestalten. 

Das Warum muss gar nichts Grossartiges sein. Aktuell gibt es in den Sozialen Netzwerken ja tausende von Coaches, die dir beibringen wie du 5000 Euro am Tag verdienen kannst. Das muss nicht jedermanns Ziel sein. Dein Ziel kann auch sein, Zeit mit der Familie zu verbringen (was übrigens ein sehr schöner Lebensplan ist). Ein anderes Ziel wäre, etwas Besonderes zu erschaffen, was anderen Menschen hilft. Gesundheit ist ein ganz, ganz großes Ziel. Und vielleicht ist es bei dir auch das Ziel, schlank zu sein und das Wohlfühlen im eigenen Körper steht an erster Stelle. 

Es sollte ein großes Ziel, eine große Vision geben, auf die alle anderen kleinen Unterziele einzahlen. 

Ich zum Beispiel habe die Vision, Diäten und Ernährungsregeln, Verbote rund ums Essen aus dem Leben zu verbannen. Damit Frauen sich wieder wohl in ihrem Körper fühlen dürfen, aber auch um unseren Kindern eine gesunde Zukunft zu schenken. Und ich wünsche mir Zeit mit meiner Familie – denn die steht an erster Stelle. Deshalb muss meine Vision in den Alltag passen, es muss leicht gehen, und somit überlege ich bei allem was ich tue ganz genau, ob es auf mein Ziel einzahlt. 

Ein paar Beispiele:
Dein Ziel: Gesund alt werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Dein Ziel: schlank werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Es ist immer eine Frage der Priorität und deines Fokus. Wenn du den Fokus auf diese eine große Vision legst, dann fällt dir jeder Schritt dorthin plötzlich ganz leicht. 

Ein paar einfache Tricks, um dich in Zukunft nicht durch den Alltag steuern zu lassen: 

  1. FIRST THING: YOU – lasse dein Handy erstmal noch schlafen, während du langsam in den Tag startest. 
  2. Finde zu deiner Kraft und suche dir ein Morgenritual, mit dem du in den Tag starten möchtest. 
  3. Mache dir einen Plan, indem du dir ein „Journal“ zurecht legst und dir aufschreibst, was du an diesem Tag erreicht haben möchtest.
  4. Suche dir zwischendurch immer wieder eine ruhige Minute um tief durchzuatmen und zu deiner Balance zu finden. Denn je weiter du dich von deinem Inneren entfernst, umso leichter lässt du dich von der Aussenwelt treiben. 
  5. Lasse den Tag abends Revue passieren. Schaue auf alles, was dir gut gelungen ist. Was dir nicht so gelungen ist wie geplant nimmst du als Learning mit. Notiere dir deine Erfolge und schlafe mit guten Gedanken ein.  

Und dann: Gute Nacht!

Schnell abnehmen, Diäten, Low Carb & Co

Über Diäten, Low Carb, Körperintelligenz und das Essverhalten unserer Kinder

Ich habe mal wieder ein Interview für dich. Ich spreche diesmal mit Julia Litschko, Gründerin von Confidimus. Wir sprechen über ihre eigene – zugegeben sehr kurzen – Diätkarriere, über Low Carb, unsere Körperintelligenz und über das Essverhalten unserer Kinder. Hör unbedingt rein, es lohnt sich! Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich über deine positive Bewertung. Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Zuhören!

Das Interview ist auch auf iTunes und Spotify zu finden!

happy talk

Wie du deinen Alltag natürlicher gestaltest

Das N in meiner HAPPY’N’ESS BNA steht für natürlich. Und genau darum soll es heute gehen. Du bekommst Tipps von mir, wie du deine Ernährung natürlicher gestalten kannst. Und nicht nur deine Ernährung, sondern generell deinen Alltag. 

Hier kannst du die Folge auf iTunes oder Spotify hören!

Wenn du mich vor 10 Jahren gefragt hättest, ob ich gesund lebe, hätte ich zu 100% und aus vollster Überzeugung gesagt „KLAR – ich esse viel Obst, viel Gemüse, ich koche frisch und mache viel Sport“.

Heute ist gesund leben für mich etwas anderes. Denn ich verbinde gesund leben mit natürlich leben. 

Um gesund zu leben, steht bei mir an erster Stelle der Bezug zum eigenen Körper. Denn nur wenn ich meinem Körper vertraue und die Signale meines Körpers beachte, kann ich immer so handeln, wie es für mich am besten ist. 

Die drei Hauptbausteine: 

  • natürlich essen 
  • natürlich bewegen
  • natürlich pflegen

Je natürlicher meine Nahrung, umso besser spüre ich die Signale meines Körpers. Jetzt ist die Frage, was kommt zuerst: natürliche Ernährung oder Körperintelligenz? Es greift beides ineinander und je nachdem wo du heute stehst, ist es vermutlich einfacher, zuerst etwas an der Ernährung zu drehen, um wieder eine Draht zu deinem Körper zu bekommen.

Meine Top Tipps zum Thema natürliche Ernährung: 

  1. Kaufe öfter mal auf dem Markt oder beim Gemüsehändler um die Ecke ein. Auf kleinen Märkten findest du ohnehin nur regionale und somit auch saisonale Produkte. Beim Gemüsehändler gibt es oft auch ein exotischeres Angebot. Achte hier auf die Herkunft der Produkte. Je näher, desto besser. Dadurch, dass das Angebot der Produkte sehr viel eingeschränkter ist als in einem Supermarkt, in dem bis zu 200.000 Produkte und somit auch Eindrücke auf dich einprassen, fällt es dir leichter, auf deine Intuition zu hören.  
  2. Verzichte auf Plastikverpackungen und reduziere diese soweit möglich. Ich gebe zu, das gelingt selbst mir nicht zu 100%, aber es lohnt sich, hier etwas bewusster durchs Leben zu gehen. Denn generell sind viele verpackte Lebensmittel auch verarbeitete Lebensmittel. Somit tust du nicht nur dir etwas Gutes, sondern auch unserer Umwelt.
  3.  Selber machen ist die Devise. Unverpackt und frisch gemacht. Das Angebot an einfachen und schnellen Rezepten ist größer als je zuvor. Nutze es und lasse dich von anderen inspirieren. Die einfachen Basics, die vermutlich jeder zu Hause hat, lassen sich wirklich einfach herstellen und schmecken tausendmal besser, als gekauft. Gemüsebrühe ist das beste Beispiel. Wenn du ein super Rezept für selbst hergestellte Gemüsebrühe suchst, schreib mir gerne. 

Meine Top Tipps zum Thema natürliche Bewegung: 

Statt sich strikt nach Plan ins Fitnessstudio zu quälen, rate ich dir, bei der Alltagsbewegung anzufangen. Je mehr du zu Fuß und in der Natur unterwegs bist, umso besser spürst du die Bedürfnisse deines Körpers. Gehe nach draussen, atme bewusst und nimm mit allen Sinnen wahr. Das kannst du super in den Alltag einbauen und Strecken, die du ohnehin zurück legen musst, ab sofort zu Fuss gehen. Ich bin immer dafür, alles, was weniger als 1km ist, zu Fuß zu gehen. Da brauche ich auch kein Fahrrad, denn auch das wäre wieder pure Bequemlichkeit. Strecken bis zu 2 oder 3 km kannst du auch problemlos laufen, wenn du dir die Zeit entsprechend einplanst. 

Je öfter du das machst, umso besser spürst du deinen natürlichen Bewegungsdrang wieder. Und wenn du dann mal 3 Tage auf der Couch verbracht hast, wird dich dein Körper automatisch um Bewegung bitten.  Das klappt nicht von heute auf morgen, aber langfristig solltest du hier unbedingt drauf acht geben. 

Meine Top Tipps zum Thema natürliche Pflege: 

Ich habe irgendwann – durch eine gute Freundin inspiriert – angefangen mein Deo selbst herzustellen. Aluminium im Deo ist schon länger in Verruf geraten, dazu kam, dass ich bei allen anderen Deos keine wirkliche Wirkung feststellen konnte. Also. Selber machen. Natürlich, ohne Aluminium und andere Zusätze, passt. Leider hat mich die Konsistenz nicht wirklich überzeugt und vor mir wieder ein großes Fragezeichen. Bis ich dann eines Tages eine Email bekomme mit der Frage, ob ich mich für natürliche Kosmetik interessiere. Ja, genau das suche ich gerade. 

Seit dem bin ich Partner von Ringana und nutze schon seit längerer Zeit das für mich beste, natürlichste und wirkungsvollste Deodorant, das ich je probieren durfte. Seit dem ich die Firma kennen gelernt habe, weiss ich was es bedeutet, sich auch natürlich zu pflegen. Denn seitdem beschäftige ich mich auch mit Dingen wie Mikroplastik und ähnlichen Inhaltsstoffen, die in herkömmlichen Pflegeprodukten zu finden sind. 

Was ist Mikroplastik überhaupt? Es sind kleine Kunststoffpartikel, die in verschiedenen Kosmetikprodukten eingesetzt werden, um einen gewünschten Pflegeeffekt zu erfüllen, wie bspw. ein besonderes Gefühl der Creme, das die Haut bekommt oder das Aussehen der Haare nach der Verwendung von Shampoo. 

Mikroplastik – das Problem für uns und unsere Umwelt

Mikroplastik stellt ein wirklich großes Problem für unsere Umwelt dar. Denn zum einen kann es in Kläranlagen nicht vollständig ausgefiltert werden. Es verweilt äusserst lange in der Umwelt und zieht Schadstoffe an. Bis zu 100.000 Plastikteilchen pro Duschvorgang, die wir in den Abfluss spülen.  Und dazu kommt dann erst noch die Verpackung, die früher oder später auch zu Mikroplastik wird.

Irgendwann gelangt es dann über die Nahrung letztendlich wieder in unseren Organismus und kann auch dort Probleme verursachen, bspw. kann es Einfluss auf unsere Verdauung haben, Entzündungen verursachen und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Unter folgendem Link findest du gängige Bezeichnungen für Mikroplastik und Produkte, in denen dies zu finden ist: 

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf

Was kannst du also tun? 

  1. Schau genau – sowohl auf die Etiketten deiner Lebensmittelvorräte als auch auf die Etiketten deiner Kosmetik. Sehr häufig stecken nicht nur in essbaren Dingen, sondern auch in Kosmetik, wie einfacher Seife oder Cremes, Giftstoffe, die deinen Körper und deine Gesundheit beeinflussen können. 
  2. Auch Putz- und Waschmittel kann man selbst herstellen. Hier wurde ich vor einiger Zeit von Kay inspiriert. Kay ist gerade auf Weltreise und tut sich glaube ich gerade mit dem Thema Plastik sehr schwer. Als sie noch in Deutschland gelebt hat, hat sie es tatsächlich geschafft plastikfrei zu leben. Sie macht wirklich alles selber und stellt all ihre Rezepte und Tipps & Tricks rund um die Herstellung eigener Produkte im Netz frei zur Verfügung. Bei ihr findest du tolle Inspiration. Und ich muss sagen: kein Reiniger hat bislang Kalkreste an Waschbecken und Co besser entfernt als der umweltfreundliche, selbst hergestellte nach dem Rezept von Kay.  
  3. Hier findest du Kays ausserordentliche Tipps: https://kayfitz.com/natuerlich/

Lass dich auch einfach mal inspirieren und schaue, was alles möglich ist. Wenn du Tipps und Infos dazu brauchst, schreib mir gerne. Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas Gutes zu tun. Ich habe mich für Ringana entschieden. Auch wenn das eine Art des Vertriebs ist, mit der viele nicht klar kommen. Ich tue es nicht, um reich zu werden oder andere zu belehren, sondern einzig und allein um unsere Welt ein bisschen besser zu behandeln und auch unseren Enkeln noch eine gesunde Umwelt zu schenken. Wenn du mehr über Ringana erfahren möchtest, klicke hier:

RINGANA

oder ruf mich einfach an.    

Viel Spaß auf deinem Weg zu mehr Natürlichkeit im Alltag!

Wie du deinem Körper wieder Vertrauen schenkst

Wie kannst du deinem Körper wieder vertrauen? 

Hierzu möchte ich dir eine kleine Geschichte erzählen.  

Diese kannst du auch hören auf
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Letzte Woche war eine Kundin bei mir zum Coaching. Wir haben uns kurz vor Weihnachten kennengelernt. Im ersten Gespräch habe ich sie nach ihrem aktuellen Essverhalten gefragt, und sie hat mir erzählt: 

“Ich esse jeden Abend meinen Feldsalat, den liebe ich. Den kauf ich mir immer frisch und habe auch immer was zu Hause, und das gibt es bei mir seit mindestens 2 Jahren jeden Abend. Das schmeckt mir einfach.”

So weit so gut. 

Ich frage sie: “wie geht’s Ihnen denn nach dem Abendessen?”

“Tja, wenn ich ehrlich bin habe ich schon länger das Gefühl, dass mir der Salat gar nicht so gut bekommt. Der liegt meistens sehr schwer im Magen.”

Ok. Es war erstmal nur ein Kennenlernen. Ich habe das mal so stehen lassen. Trotzdem hat sie sich vorgenommen, den Salat abends gegen etwas anderes auszutauschen, um das mal auszuprobieren. 

Ein paar Wochen später sehen wir uns zum Coaching. 

“Feldsalat? Esse ich jeden Abend.”

Ich frage nach, wie es ihr danach geht. 

“Ach ja, da war ja was. Hm…, ich wollte den ja mal weglassen. Das habe ich ganz vergessen”

Bewusstsein, Unterbewusstsein. 

Sie möchte bewusste etwas ändern. Im Unterbewusstsein zieht jemand dagegen und möchte auf dem gewohnten Pfad bleiben. Der bekannte Weg ist einfacher zu bestreiten, es braucht keine Veränderung und so fällt die Entscheidung doch wieder auf den Feldsalat, die zweite Option ist schnell wieder vergessen.

Die folgenden zwei Stunden reden wir über Essen, über ihre Vergangenheit, über Glaubenssätze und alles, was dazu geführt hat, glauben zu müssen, dass Salat am Abend die richtige Wahl ist. Mit bestimmten Methoden lösen wir die alten Muster und zwei Tage nach dem Coaching schreibt sie mir: “Gestern Abend gab es ein Käsebrot und heute freue ich mich auf Spaghetti Bolognese.” 

Da geht mir das Herz auf. Jetzt aber zurück zur eigentlichen Frage:

Wie kannst du deinem Körper wieder vertrauen?

Und das ist genau das, was nach dem Coaching anders war?  

  1. Werde dir deines Verhaltens bewusst. Beobachte dich ganz genau und schaue: was sind gelernte Muster? Was Gewohnheiten? Und bei welchen Mahlzeiten hast du das wirkliche Verlangen nach genau dem, was auf deinem Teller ist? Wann hast du Hunger, wann hast du Appetit? (soweit waren wir im ersten Termin auch schon).
  2. Schaue nach Glaubenssätzen, die dich in deinem Leben prägen. Das muss nicht immer mit dem Thema Essen in Verbindung stehen. Oft lösen wir bestimmte Zustände nur über Essen, bzw. befriedigen Bedürfnisse damit. Vielleicht sagst du dir „ich bin nicht gut genug“. Eine Lösung, um dich besser zu fühlen: Schokolade. Dass dies keine langfristige Lösung ist, wissen wir alle, ganz im Gegenteil. (hieran haben wir dann im Termin gearbeitet)
  3. Suche dir neue, positive Affirmationen und Bilder. Denke um. Sage dir „ich kann das schaffen / ich bin gut / ich bin wertvoll / ich bin es mir wert!“. Sei hier kreativ und schaue nach dem Zustand, den du gerne erreichen würdest.

Die Glaubenssätze kannst du nicht oft genug wiederholen. Niederschreiben, festigen, aufsagen, Tag und Nacht 😉 

Mit manch einer Methode geht es schneller, manchmal dauert es etwas länger. Je nachdem wie tief das Muster in dir sitzt. Meist ist auch die Suche nach dem eigentlichen Thema schon eine total spannende Reise. 

Auf einem Seminar vergangenes Wochenende durfte ich mein Wissen und meine Erfahrung noch vertiefen. Ich habe dort so viel mitgenommen, was ich gerne weitergeben würde. 

Deshalb habe ich mir eine Aktion überlegt, die ich dir als Hörerin meines Podcasts anbiete: 

Free hugs

Jeden Tag vergebe ich eine Stunde Coaching gratis. Kostenlos. For free. Mit meinem Newsletter verschicke ich in den nächsten Tage einen Link zu meinem Kalender, in dem die Termine festgehalten sind. Such dir einen aus, und dein Termin ist fix. Dein Ergebnis: du fühlst dich von der ganzen Welt umarmt – free hugs! Das Thema, was du mitbringst, muss nicht zwingend mit deinem Essverhalten oder deinem Körper zu tun haben. Nimm mit, was dich aktuell beschäftigt und stresst.  Das darf alles sein. Körperliches, emotionales… was dir einfällt. 

Weiter unten findest du ein Anmeldeformular für den Newsletter, darüber bekommst du Zugriff zu meinem Kalender.

Denk immer dran: Dein Körper weiss Bescheid. 

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Vom Binge Eater zur Expertin für Körperintelligenz: Interview mit Katharina Fantl

Binge Eating ist ein ernst zu nehmendes Thema. Katharina spricht im Interview ganz offen über ihren Weg durch diese Essstörung. Heute vertraut Katharina ihrem Körper. Das Thema Essen spielt trotzdem wieder eine große Rolle, heute aber in anderer Sicht als noch vor einigen Jahren.

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