Green Smoothie mit Löwenzahn Rezept

Super einfaches Rezept für einen grünen Smoothie mit Löwenzahn

Super schnell und einfach selber gemacht, gesund und voller Power für dein Immunsystem. Ich habe fast alle Zutaten frisch aus dem Garten. Wenn dir das ein oder andere Kraut fehlt, macht es nichts. Alle Zutaten solltest du jedoch nicht weglassen oder austauschen, denn sonst ergibt es ein anderes Rezept 😉

Was brauchst du?

ein halber Kopfsalat
ca. 2 Blätter Mangold (Achtung: enthält viel Oxalsäure, deshalb nicht zu viel roh essen)
eine Handvoll Löwenzahnblätter
ein paar Blätter Romanasalat
einen halben Bund Petersilie
Fenchelgrün von einem Fenchel
eine Maracuja
eine Banane
eine halbe Zitrone (inkl. der weissen Haut)

Und dann?

Gib zuerst die Salate und die frischen Kräuter (frisch gewaschen natürlich) mit etwas Wasser in einen hochleistungsstarken Mixer. Mein Mixer hat eine Smoothie-Funktion. Hier läuft er schon mit ziemlich viel Umdrehungen.
Gib dann die Maracuja und die geschälte Banane dazu (je reifer umso süsser der Smoothie). Ich habe eine halbe Zitrone nur von der äusseren Haut entfernt, da ich nicht sicher war ob es eine Bio-Zitrone war (kam von der Nachbarin). Wenn du eine Bio-Zitrone hast, kannst du die Schale mit mixen, dann wird der Geschmack des Smoothies ingesamt etwas herber. Ohne Schale ist der Smoothie lecker, frisch, süß und steckt voller Vitamine.

Lass es dir schmecken!

Glaubenssätze

Glaubenssätze – Interview mit Klaus Wienert

Überall hört man etwas über Glaubenssätze, aber was ist das überhaupt?

Ich selber durfte die typischen Glaubenssätze in den letzten Jahren und Monaten auch erst kennen lernen und freue mich in dieser Folge einen Experten zu Rate ziehen zu dürfen.
Klaus Wienert ist Kinesiologe, Seminarleiter und Ausbilder und spricht mit mir in dieser Podcastfolge über Glaubenssätze. Er erklärt, was Glaubenssätze überhaupt sind und welche typischen Glaubenssätze sich bei Frauen breit machen, die abnehmen möchten. Klaus Wienert hat sogar eine ganz einfache Lösung parat, wie alte oder gar negative Glaubenssätze losgelassen und neue, stärkende Glaubenssätze sinn- und wirkungsvoll im Leben integriert werden können.

Du findest die Folge hier, auf iTunes oder Spotify.
Mehr über Klaus erfährst du auf seiner Seite Licht, Gesundheit, Energie.

Kohlenhydrate ade - Ketogene Ernährung

Kohlenhydrate ade – die ketogene Ernährung!

Auch in dieser Woche geht es um besondere Ernährungstrends.  Heute erzähle ich dir einige interessante Details über die Ketogene Ernährung.  Keto… was? Was ist das überhaupt für eine Ernährungsform, für wen macht es Sinn, sich danach zu richten und: kann ich es empfehlen? All das hörst du natürlich auch im aktuellen Podcast – hier, auf iTunes oder Spotify!

Zur Definition: Ketogene Ernährung ist eine Form der Low Carb Ernährung, bei der bewusst auf Kohlenhydrate verzichtet wird.  Diese Ernährungsform wird dadurch definiert, dass im Körper spezielle Moleküle entstehen: Die Ketonkörper. Entscheidende Kriterien für eine ketogene Ernährung: 

  • Kohlenhydratzufuhr ist auf ein absolutes Minimum reduziert 
  • Es wird überwiegend Fett aufgenommen
  • Dadurch soll die Fettverbrennung erhöht werden  

Die empfohlene Tagesmenge an Kohlenhydraten liegt bei 0 bis maximal 50g pro Tag. Nur zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Aufnahme von ca. 300g Kohlenhydraten pro Tag.  Also ein erheblicher Unterschied. 50g Kohlenhydrate sind wirklich eine sehr geringe Menge. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was bzw. wie viel Kohlenhydrate du zu dir nehmen darfst, folgt eine kleine Übersicht an Lebensmittel mit Mengenangabe: 

  • 100g Couscous 
  • 2 Scheiben Vollkornbrot  
  • eine große Schale Cornflakes  
  • ein kleiner Teller Nudeln  
  • eine halbe Tafel Schokolade  
  • ein Spezi  
  • eine große Süßkartoffel  
  • Linsen oder Kidneybohnen  

Natürlich ist mit einer dieser Lebensmittel das absolute Maximum bereits erreicht. Deshalb setzt die Ketogene Ernährung eher auf Mahlzeiten, die ausschließlich aus Gemüse bestehen, aber auch da heißt es: Weniger ist mehr! Vor allem bei Karotten, Paprika und Wurzelgemüse ist der Kohlenhydratgehalt recht hoch. Die passendere Alternative ist grünes Gemüse, wie Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi oder Wirsing. Obst ist auch nicht wirklich empfehlenswert, da die meisten Obstsorten zu viel Zucker enthalten. Stattdessen darf mit Fleisch, Fisch und Eiern aufgewertet werden.

Was es noch zu beachten gibt:

Das Fett. Kokosöl, Nüsse, Olivenöl und sogar Butterschmalz bilden die Grundlage der Ernährung.  Eine Kundin startete mal den Selbstversuch, ihr Frühstück durch einen sogenannten Bullet Proof Coffee zu ersetzen.Was ist jetzt schon wieder ein Bullet Proof Coffee? Das ist ein Kaffee bestehend aus Kaffee, Weidebutter, hochwertigen Ölen und teilweise Kondensmilch, also Kaffeesahne. Nährwert: 98% Fett, 1% Protein. Hm, darüber kannst du dir jetzt selbst eine Meinung bilden 😉 

Bringt es das Fett wirklich zum Schmelzen?

Und die große Frage: Was soll bringt Ketogene Ernährung?  Durch diese Art der Ernährung kommt der Körper in die sogenannte Ketose, ein Stoffwechselzustand, bei dem im Blut Ketonkörper vorhanden sind und zwar mehr als im „normalen“ Zustand. Dadurch soll die Fettverbrennung erhöht werden, obwohl der Hauptteil der Nahrung aus Fett besteht. Die Leber produziert diese Ketonkörper und zwar aus Fett. Klingt prima, denn zudem ist die Insulinausschüttung auch sehr gering.  Aber das ist sie auch, wenn du dich diesem Ernährungstrend nicht anschließt, sondern dich ausgewogen und bedürfnisorientiert orientierst.

Die versprochenen Vorteile der Ketogenen Diät hängen mit dem Insulinspiegel zusammen: Der ist nämlich konstant niedrig, was dazu führt, dass auch der Blutzuckerwert nicht mehr so schwankt, keine Heißhungerattacken auftauchen und der Fettstoffwechsel angekurbelt wird. Deine Sättigung tritt dadurch eher ein.  Ja, ich glaube durchaus, dass diese Effekte eintreten, aber dennoch solltest du diese Ernährungsform mit Vorsicht genießen.

Was spricht aus meiner Sicht dagegen?  

  1. Für mich ist es einfach nicht alltagstauglich. Ich gehe gern oft und gut essen, treffe Freunde oder bin auch häufig zum Business Lunch verabredet. Die Ketogene Ernährung empfinde ich auf Dauer als schwierig umsetzbar. Die Ketogene Ernährung ist eine “Ganz-oder-gar-nicht-Entscheidung”, welcher ich mich nicht stellen möchte, dafür bin ich viel zu sehr Genießerin. 
  2. Jede minimale Ausnahme kann dich und deinen Körper völlig überfordern. Schon zu viel Obst kann dazu führen, dass dein Körper mit dem Abbau der Kohlenhydrate schlichtweg überfordert ist. Du fühlst dich müde und schlapp. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich natürlich auch an die kohlenhydratarme Ernährung. 
  3. Und, wie der Name schon sagt, ist es auch eine Diät. So wie alle anderen Ernährungsformen, bei denen du gegen deine eigenen Bedürfnisse arbeitest, schränkst du dich ein. Du isst nach Plan und nicht nach Lust oder Appetit.  
  4. Bei bestimmten Erkrankungen wird die Ketogene Diät empfohlen. Das mag möglicherweise auch Sinn machen, aber jeder gesunde Mensch sollte genau überlegen, ob er diese extreme Form der Ernährung für sich wählt. Schließlich geht diese mit viel Disziplin und Verzicht einher. Vertraue lieber deinen Bedürfnissen, den eigenen Signalen des Körpers. Sonst findest du dich auf lange Sicht in 
    Gedankenkreisen wieder, geleitet von der Frage: Darf ich oder darf ich das jetzt nicht essen? 
  5. Der Abbau von Kohlenhydraten wird immer schwieriger, da der Körper wirklich entwöhnt wird und das führt langfristig dazu, dass der Stoffwechsel einschläft. Einmal verlernt, braucht der Körper Zeit, um sich wieder an Kohlenhydrate zu gewöhnen. Ich hatte diesen lahmen Stoffwechsel auch schon, zwar nicht aufgrund der Ketogenen Ernährung, aber ich weiß, wie lange es dauert und wie elend es einem geht, bis sich der Körper wieder an eine “normale” Ernährung gewöhnt hat. 
  1. Und der mit Abstand wichtigste Punkt: Die Ketogene Ernährung kann krank machen. Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Erbrechen sind keine Seltenheit. Das ist aber noch harmlos. Viel schlimmer ist, dass der Körper total übersäuern und eine sogenannte Ketoazidose entstehen kann. Das Blut übersäuert durch zu viele Ketonkörper und das ist ernsthaft lebensgefährlich. Auch steigt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Leber und Nieren können angegriffen werden und es kann durch zu geringe Zufuhr von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen zu Mangelerscheinungen kommen.  

Und wie so oft steht wieder zur Diskussion: Ja, aber wenn ich mich dabei gut fühle? Ja es mag sein, dass du dich dabei gut fühlst. Denn du tust deinem Körper durch viel Gemüse und weniger Zucker ja erstmal wirklich etwas Gutes. Du ernährst dich vermutlich gesünder als vorher.  Wie schon gesagt. gibt es aber einfach zu viele „Gefahren“, die diese Diät mit sich bringt. Daran solltest du denken. Keine Ernährungsform ist komplett schlecht für dich. Bekommst du nun Lust auf etwas Süßes oder Kohlenhydrathaltiges, bist du im Zwiespalt. Soll ich, oder soll ich nicht? Wenn du es nicht schaffst, dich zurückzuhalten, fühlst du dich vermutlich nicht gut. Du befindest dich schneller, als gedacht in der so gefürchteten Negativspirale und fängst an, an dir selbst zu zweifeln. Ist es das wert? Meine Meinung – ein klares NEIN.  Es darf viel einfacher sein. Hör auf deinen Körper, denn dein Körper weiß Bescheid!

Ernährung "frei von"

Ernährung “frei von” – sinnvoll oder ein neuer Trend?

In dieser Podcastfolge erkläre ich dir, warum es oft gar nicht so klug ist, bewusst auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, wenn es gar keinen Grund dazu gibt. Gerade jetzt scheint es im Trend zu liegen, auf Laktose oder Gluten zu verzichten. Aber warum? Hast du wirklich eine Unverträglichkeit oder verzichtest du darauf aus reinster Vorsicht. Hier bekommst du Tipps, wie du bewusst mit bestimmten Lebensmitteln umgehen kannst, ohne jeden Trend mitzumachen. Hier, auf iTunes oder Spotify! Viel Spaß beim Anhören.

Was ist das jetzt schon wieder für ein Trend? Angefangen hat es mit Gummibärchen. Als ich damals noch Diät machte, stand auf einmal auf den Gummibärchentüten ganz groß die Kennzeichnung geschrieben: OHNE FETT. Wirklich ein guter Witz. Denn wer sich ein bisschen auskennt, der weiß, dass Gummibärchen nie Fett enthalten, dafür aber fast nur aus Zucker bestehen. Hier hat das Marketing wieder hervorragend funktioniert. Menschen, die sich nicht so gut auskannten, freuten sich natürlich über diesen Hinweis und fühlten sich in ihrer Kaufentscheidung für eine „fettfreie Ernährung“ bestätigt.

Gluten und Laktose im Blickfeld

Heute, einige Jahre später scheint der Trend weiterzugehen. Inhaltsstoffe, wie Gluten und Laktose rücken ins Blickfeld der „FREI VON“ – Ernährung. Auch hier gibt es viele Produkte, die mit „frei von“ gekennzeichnet sind. Aber ist das tatsächlich gesünder? Was in meinen Augen dazu jeder wissen sollte:

1. Manche Produkte sind von Haus aus gluten- bzw. laktosefrei. Hier wird lediglich dieselbe Marketingstrategie eingesetzt, um die Kunden zum Kauf zu animieren. Ähnlich, wie bei den Gummibärchen.

2. Die Verbraucher glauben, dass sie ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, dabei dient es meistens tatsächlich ausschließlich Werbezwecken.

Manche Menschen leiden an einer sogenannten Intoleranz oder Unverträglichkeit. Die Zahl derer, die sich diese Unverträglichkeit „einreden“ oder nur glauben, dass sie an einer leiden, ist wesentlich höher. Dennoch verzichten viele ganz bewusst auf bestimmte Lebensmittel und nur die wenigsten Menschen haben wirklich eine vom Arzt diagnostizierte Intoleranz oder Unverträglichkeit. Warum also ernähren sich Menschen trotzdem gluten- oder laktosefrei? 

Im Vordergrund stehen positive, gesundheitsfördernde Aspekte und/ oder Gewichtsabnahme.

Fragwürdig, oder? Wenn es Probleme mit bestimmten Lebensmitteln gibt, ist es natürlich gut diese zu meiden. Aber ich finde noch wichtiger, sich mit dem Problem an sich zu beschäftigen und erstmal genauer hinzugucken, was genau nicht vertragen wird. Bei einzelnen Lebensmitteln ist es ganz normal, dass wir sie mal besser, mal schlechter vertragen. Das äußert sich dann darin, dass sie uns meistens nicht schmecken. Völlig in Ordnung. Bei einer ganzen „Lebensmittelkategorie“ lohnt es sich aber, etwas genauer hinzuschauen und ggf. nachzuforschen. Viele vermeintliche Unverträglichkeiten entwickeln sich erst mit der Zeit und haben ihren Ursprung sehr häufig im Darm. Ein Ungleichgewicht der Bakterien reicht schon aus, um verschiedene Beschwerden auszulösen.

Wichtig ist, leichte Beschwerden nicht mit einer echten Unverträglichkeit, wie es im schwersten Fall z.B. Zöliakie ist, zu verwechseln.

BIRGIT ENGERT

Bis vor einigen Jahren ging man davon aus, dass im Durchschnitt etwa einer von bis zu 2000 Menschen in Deutschland von dieser schweren Form der Unverträglichkeit Zöliakie betroffen ist. Heute geht man von einer Häufigkeit von 1:100 aus. Allerdings liegt das volle Krankheitsbild nur bei 10 bis 20 % der Betroffenen vor. Zöliakie ist eine wirklich ernste Krankheit. Viele Betroffene werden durch den aktuellen Hype der „FREI VON“ – Ernährung gar nicht mehr ernst genommen.

Jeder, der sich seine Unverträglichkeit mehr „einredet“ als sie möglicherweise vorhanden ist oder einfach mal vorsichtshalber auf Gluten bzw. Laktose verzichtet, macht es somit den an Zöliakie erkrankten Personen schwerer, da sie eventuell weniger ernst genommen werden.

Mein Tipp also: Back to the roots! Doch vor allem empfehle ich: Zurück zur Vernunft.

„FREI VON“ – Produkte sind nicht nur teurer, sie kosten oft doppelt so viel, als die herkömmlichen Produkte, sie stehen auch nicht unbedingt für eine gesündere Ernährung.

Was passiert, wenn ich Gluten bewusst vermeide?

Das Fehlen von Gluten führt zu einer Veränderung des Energiegehalts und der Nährstoffzusammensetzung der Produkte. So haben manche glutenfreie Produkte einen vergleichsweise hohen Fettgehalt, enthalten aber weniger Ballaststoffe, B-Vitamine, Magnesium, Zink und Eisen als herkömmliche Vergleichsprodukte.

Zudem kommt hinzu, dass viele alternativ-produzierte, jedoch nicht von Haus aus glutenfreie Produkte, industriell hergestellt wurden und darin dann möglicherweise viele Konservierungsstoffe, Aromen oder andere Zusatzstoffe enthalten sind.

Ich rate daher dazu, die Finger von diesen Lebensmitteln und Produkten zu lassen, weil sie oftmals nur auf den ersten Blick eine gesündere Alternative darstellen. Hier noch ein paar Tipps von mir, wie du vielleicht einer leichten Intoleranz oder Unverträglichkeit entgegenwirkst.

  1. Kaufe frische Lebensmittel, vor allem eignen sich saisonale Produkten aus der Region am besten.
  2. Koche frisch und wenn die Zeit mal knapper ist, schaffst du es vielleicht so zu planen, das du vorkochst.
  3. Genieße dein Essen bewusst langsam und kaue gut. Essen ist kein Wettbewerb, bei dem es darum geht, wer am schnellsten den Teller leer hat. Denn manchmal liegt es wirklich nur an der Geschwindigkeit, die darüber entscheidet, ob dir ein Essen bekommt oder nicht. Alles was im Mund an Vorarbeit geleistet wird, erleichtert dann Magen und Darm die Arbeit, sodass die Verdauung auch besser funktioniert..
  4. Achte bei Brot und anderen glutenhaltigen Lebensmitteln unbedingt auf die Qualität. Denn Getreide braucht Zeit. Zeit, die der Discount-Bäcker z.B. nicht hat, weil dieser auf Masse produziert. Was der Discount-Bäcker aufbäckt, kann daher gar nicht gut sein, weil hier der Reifeprozess der jeweiligen Getreidesorte nicht entsprechend beachtet wird, wodurch es tatsächlich vermehrt zu Unverträglichkeiten kommen kann.
  5. Treten Beschwerden auf, dann reicht oftmals ein temporärer Verzicht der beschwerdeverursachenden Produkte. Schon nach ein paar Wochen sollte sich das Leiden gebessert haben, sodass ein völliger Verzicht nicht nötig ist. Falls es nicht besser wird, empfehle ich unbedingt einen Arzt, Heilpraktiker oder Darmspezialisten aufzusuchen. Denn auch länger andauernde Unverträglichkeiten können die Folge falscher Ernährung sein und lassen sich gut mit einer Darmaufbaukur in den Griff bekommen.
  6. Solange keine wirkliche Diagnose vorliegt, rate ich davon ab, komplett auf Gluten zu verzichten oder auf Ersatzprodukte umzusteigen. Gegen den Einsatz von natürlich glutenfreien Produkten spricht nichts. Aber ein kompletter Verzicht kann auch dazu fuhren, dass sich eine Unverträglichkeit erst entwickelt. Bei Laktose ist es ähnlich. Inzwischen liegt es schon fast im Trend, laktosefreie Milch zu konsumieren. Das hat ganz unterschiedliche Gründe, vor allem schmeckt laktosefreie Milch aber süßer. Wenn du Kuhmilch jedoch eigentlich gut verträgst, macht es wenig Sinn auf diese bewusst zu verzichten, da durch den dauerhaften Verzicht der Körper Laktose schlechter abbauen kann und so eventuell erst Probleme entstehen, wo zuvor gar keine waren.

Ein bewusster Verzicht auf bestimmte Produkte und Lebensmittel macht nur Sinn, wenn ernsthafte Gründe vorliegen. Ansonsten ist es ein Trend, aber nicht jeder Trend muss mitgemacht werden, weil: Hör auf deinen Körper, denn dein Körper weiß Bescheid.

rezepte ringana chi

CHI-Rezepte

Kennst du CHI? CHI ist der natürlichste Energy Booster ever.
Mein Mann liebt ihn pur. Ich trinke ihn lieber als Schorle oder nutze ihn für viele andere bunte Leckereien, die ich dir hier verraten möchte.

Erst einmal ein paar Infos zum Produkt:
CHI ist ein natürlicher Shot, der dank Ingwer und Zitrone fruchtig und scharf zugleich schmeckt. Der Shot enthält bioaktive Pflanzenstoffe die fit und wach machen und gleichzeitig einen Beitrag zu deiner Gesundheit leisten.

Vitamin C aus Acerolafruchtsaftpulver, Ingwer- und Macawurzel-Extrakt, sowie Ginsengwurzel-Extrakt sorgen für deine optimale Performance.
Natürlich kannst du den Shot pur trinken. Ich habe ein paar Dinge ausprobiert und muss sagen: der Shot kann noch viel mehr! Hier ein paar Ideen.

CHI_SCHORLE
Ca. 1/2 Liter Sprudelwasser mit 1/2 Fläschchen CHI auffüllen und genießen. Schmeckt unglaublich erfrischend

CHI_LATTE
200ml Sojamilch erwärmen. 1/2 CHI in ein Glas oder eine Tasse geben. Mit warmer Sojamilch auffüllen und genießen.

ORANGEN_CHI_DRESSING
Den Saft einer Orange mit 1 TL Senf und 1-2 TL Olivenöl vermengen. 2 EL CHI dazugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Schmeckt super über frischem Spinatsalat oder anderen würzigen Salatsorten, wie bpsw. Feld- oder Ruccolasalat.

CHI_SECCO
1 Glas Prosecco mit 1-2 EL CHI auffüllen.

CHI_BEER
200ml Hellbier mit 2 EL CHI mischen. Ergibt einen fruchtigen Aperitiv, der erfrischend schmeckt und wach macht!

Hier findest du diese und noch weitere Rezepte zum Download!

VIEL SPASS BEIM AUSPROBIEREN. Wie nimmst du CHI am liebsten zu dir? Schicke mir DEIN Lieblings-CHI-Rezept!

P.S.: wenn du wissen möchtest, wie CHI am schnellsten zu dir kommt, schreib mir eine Email und sichere dir einen 5-Euro-Gutschein!

vegane Ernährung

Vegane Ernährung

Vegane Ernährung liegt voll im Trend. Probierst du auch gerne vegane Rezepte aus? Bist vielleicht schon Vegetarier, aber der Schritt zu 100% veganer Ernährung klappt noch nicht so ganz? Hör mal rein, denn vielleicht muss das gar nicht sein. Hut ab vor allen Veganern da draussen. Aber manchmal reicht es auch, nur einen Schritt in diese Richtung zu gehen! Hier, auf iTunes, Spotfiy oder in deiner Podcast-App unter HAPPY TALK!
Viel Spaß!

Ich stelle diesen Monat verschiedene Ernährungstrends vor. Letzte Woche gab es schon einen kurzen Überblick über Diäten und Trends allgemein, heute möchte ich auf das Thema vegane Ernährung eingehen. Ich glaube, man kann es definitiv als Trend bezeichnen, denn es gibt immer mehr Menschen, die sich vegan ernähren. Und ich finde das auf der einen Seite auch sehr gut. 

Aber wie so vieles, hat auch diese Medaille zwei Seiten. In dieser Folge gebe ich dir heute einen Überblick über meine Meinung zu veganer Ernährung, über Vor- und Nachteile und habe einen guten Zwischenweg für alle nicht ganz so Konsequenten unter uns.  

Der Veganer an sich

Der Veganer an sich, so wie ich ihn sehe, ist total überzeugt von dem was er tut, hat eine klare Haltung, setzt sich für das Tierwohl ein und würde keiner Fliege auch nur ein Haar krümmen. Der typische Veganer ernährt sich überwiegend frisch und pflanzlich, am besten natürlich regional und saisonal, hat geniale Ideen wenn es um Fleisch-, Milch- oder Käsealternativen geht und ist ein absolut kreativer Kopf in der Küche. Da ist nichts dran auszusetzen oder? 

Stimmt. Finde ich auch absolut in Ordnung. 

Mein Wohl steht an erster Stelle

Kritisch wird es dann, wenn ich mir Nahrungsergänzungsmittel kaufe, um meinen Bedarf an bestimmten Vitaminen oder Spurenelementen zu decken. Denn ich bin der Meinung, dass mein leibliches Wohl an erster Stelle steht. Tiere wurden schon immer gegessen, auch Tiere essen Tiere, und anscheinend gibt es unter uns Menschen einfach diejenigen, die mehr Fleisch brauchen und andere, denen nicht so viel fehlt, wenn sie es links liegen lassen.  Kritisch finde ich auch die „Veganer“, die sich auf die Schnelle ein abgepacktes, schnell zubereitetes Tütchen mit heissem Wasser aufgiessen und auf die schnelle Mahlzeit schwören, Hauptsache vegan.

Hauptsache gesund?

Auch wenn du dich einfach nur gesund ernähren möchtest. Wer sagt, dass vegane Ernährung die Allzweckwaffe für ein gesundes Leben ist. Ich habe es einmal versucht, weil ich eine Wette verloren habe. Ich habe drei Tage geschafft. Eigentlich noch nicht mal. Am dritten Abend habe ich es nicht mehr durchgehalten und habe ein großes Glas Milch geext, ein noch grösseres Stück Käse gegessen und war glücklich. Mein Körper hat mir signalisiert, dass ich genau das in diesem Moment brauche. Da war ich überaus dankbar. Denn lange Zeit ging es mir so, dass ich mich zu allem möglichen quälen konnte. Meine Disziplin hat gesiegt und ich war von aktiver Körperintelligenz so weit weg wie die Erde vom Mond. Diesmal hat mir mein Körper ein absolutes Zeichen gegeben. Ein Signal wie es deutlicher nicht sein konnte. Und das hat mir gezeigt, dass ich heute so viel weiter bin als noch vor ein paar Jahren. Als Dank habe ich mir gesagt, das tue ich mir jetzt nicht an und habe das vegane Experiment an dieser Stelle beendet.

Das ist auch mein Rat an dich. Achte auf die Bedürfnisse deines Körpers, achte auf die Signale. Ein bewusster und nachhaltiger Konsum geht auch, ohne gleich strikter Veganer zu werden. Ich persönlich lasse mich total gerne von veganen Rezepten inspirieren, weil sie bunt und kreativ sind. Ich esse auch wirklich selten Fleisch. Wenn ich aber Lust auf Fleisch habe und weiss, dass das Fleisch aus artgerechter Haltung kommt, bspw. weil ich es direkt beim Bauern gekauft habe, bei dem ich sehe, wie die Tiere leben, dann gönne ich es mir sehr gerne und genieße es auch. Genauso ist es mit allen anderen tierischen Produkten. Ich kaufe keine billigen Eier aus Legebatterien, keine H-Milch im Tetrapak, die am günstigsten ist, keine Wurst, bei der ich nicht weiss wo sie herkommt. 

Das Problem ist meiner Meinung nach die Masse, und die Masse bestimmt über die Tierhaltung. Aktuell haben wir in Deutschland einen Fleischkonsum von 60kg pro Kopf pro Jahr. Das entspricht jeden Tag einem kleinen Steak von etwa 150g Masse. Der Preis lockt die Verbraucher immer wieder an, denn nirgends ist Fleisch so billig wie bei uns in Deutschland. 

Dazu kommt, dass wir mal wieder verarscht werden. Am besten kaufen wir natürlich eh Fleisch von der Theke oder frisch vom Hof. Wenn es abgepackt ist, gibt es aber so schöne Begriffe wie „tiergerecht“, was aber nicht geschützt ist und willkürlich verwendet werden kann. Viel wichtiger als die Vorderseite der Verpackung ist also mal wieder die Rückseite. Hier findest du verschiedene Stufen, die etwas über die Haltung der Tiere aussagen:

Stufe 1: Stallhaltung, Tierhaltung nach gesetzlicher Vorgabe, also die Mindestvorgaben. 

Stufe 2: Stallhaltung Plus, Tierhaltung mit mehr Bewegungsfreiheit 

Stufe 3: Tierwohl Plus, Tierhaltung mit Zusatzfläche

Stufe 3: Bio, Tierhaltung nach EU-ÖKO-Verordnung / Premium Tierhaltung mit Auslauf

Es ist eigentlich schon tragisch, dass Bio bedeutet, dass die Tiere Auslauf haben. 

Also ich würde dir empfehlen, einfach mal wieder Urlaub auf dem Bauernhof zu machen, dir das Ganze vor Ort anzuschauen, und dann hinterher zu überlegen, wie viel Fleisch, Milch und Käse wirklich sein müssen. Denn auch die Milchproduktion ist ja etwas, was nicht überall astrein von statten geht. 

Ich freu mich über deine Meinung zum Thema.
Und denk immer dran: Dein Körper weiss Bescheid 😉

abnehmen durch Diäten und Ernährungstrends

Diäten und Ernährungstrends

Wo hört Diät auf, wo fängt sie an?

In dieser Podcastfolge erzähle ich dir, was in unserem Körper bei einer Diät passiert. Was ist überhaupt eine Diät, und was unterscheidet sie von aktuellen Ernährungstrends? Warum funktioniert der Low Carb Hype und woher weisst du, dass du dich von deinem aktuellen “Diätverhalten” verabschieden solltest? Und vor allem: was wäre die Alternative? Hör rein, direkt hier auf meiner Seite, auf iTunes oder Spotify.

Mein Weg aus der Essstörung

Mein Weg aus der Essstörung: Interview mit Andrea Hintze

Andrea Hintze, selbst Ernährungstherapeutin und Achtsamkeitstrainerin, erzählt in diesem Interview ganz offen über ihre Essstörung, die sie begleitet hat. Heute fühlt sie sich pudelwohl in ihrem Körper. Wie sie den Schritt aus der Essstörung geschafft hat, verrät sie dir in dieser Folge. Danke liebe Andrea für das tolle und herzliche Gespräch mit dir. Mehr über Andrea erfährst du auf ihrer Website https://www.andreahintze.de/ oder auf Facebook: https://www.facebook.com/AndreaHintzeCoaching/

Das Interview kannst du direkt hier, aber auch auf iTunes oder Spotify anhören. Über Feedback oder eine positive Rezension freue ich mich sehr!

abnehmen ohne verbote

Abnehmen ohne Verbote

Verbote sind verboten. Das weiss jeder, denn schon lange wissen wir, dass Verbotenes noch viel interessanter ist als alles, was erlaubt ist. Bei der Frage nach Verboten höre ich oft von meinen Kundinnen, dass sie sich nichts verbieten. Dann kommt aber direkt danach ein großes ABER. ABER ich verzichte abends auf Kohlenhydrate, ich lasse das Frühstück weg, ich versuche auf xy zu verzichten. Die Lösung? Alles erlaubt. Wie du Verbote aus deinem Ernährungsalltag streichst, erfährst du hier in dieser Folge, auf iTunes oder Spotify!

Auf was verzichtest du bewusst?

Auf was verzichtest du in deinem Alltag? Gibt es ein “ETWAS”, was in deinem Leben aktuell keinen Platz hat? Schaffe diesem Etwas, was du heute nicht zulässt, Platz in deinem Leben. 

Denn es ist nichts anderes als ein Verbot, was dich in deinem Alltag einschränkt. Solange du keine Berührungspunkte zu dem “Etwas” hast, seien es Schokolade, Nudeln oder Kuchen, fällt es dir auch nicht schwer, darauf zu verzichten. Wenn dieses “Etwas” aber auf einmal da ist, fällt es unglaublich schwer sich zurück zu halten . 

Genauso lese und höre ich immer wieder “ich versuche auf xy zu verzichten”. Sobald es sich um einen Versuch handelt, kann man damit rechnen, dass dieser Versuch scheitert. Denn es ist im Prinzip nichts anderes.

Seit ich nichts mehr versuche, sondern mich einfach dafür entschieden habe mir alles zu erlauben, sieht mein Ernährungsalltag anders aus:  

BIRGIT ENGERT

Essen hat keine Priorität mehr – es gibt keine extreme Gelüste mehr. Ich weiss, dass alles erlaubt ist, ich hab kein wirkliches Lieblingsessen mehr. 

Klingt ein bisschen langweilig, aber es ist auch eine riesige Befreiung. Keine Zwänge mehr, kein Essen mehr, für das ich wahrlich sterben würde. 

Wo schränkst du dich noch ein? 

Was geht für dich wirklich gar nicht? Damit sind keine Sachen gemeint, die dir nicht schmecken oder die du nicht verträgst, sondern ganz einfach: was versuchst du zu vermeiden? 

Lass es doch ab heute mal in dein Leben. Plane die Dinge ein, die du dir bislang verboten hast. Gib ihnen Platz in deinem Alltag. Jeden Tag Nudeln zum Mittagessen. Nachmittags ein Stück Kuchen. Jeden Morgen eine Honigsemmel zum Frühstück. In deinem Kopf wird sich etwas ändern. Es wird uninteressanter. Und somit wird alles auf einmal ganz einfach. Es wird leichter. Und es klappt auf einmal. Du hörst Tag für Tag auf die Signale deines Körper. Denn dein Körper weiss Bescheid. 

Ernährungspsychologie | im Interview mit Bastienne Neumann

Bastienne Neumann ist Ernährungswissenschaftlerin und hat den Podcast “Ernährungspsychologie leicht gemacht” ins Leben gerufen. Im Interview erzählt sie uns ihre eigene, ganz persönliche Geschichte. Wie hat alles angefangen? Wie ist sie mit ihren Gewichtsproblemen umgegangen und welche Strategie hat ihr letztendlich geholfen? Danke für das tolle Interview liebe Bastienne!

Du kannst das Interview direkt hier hören, oder es dir auch auf iTunes, Spotify oder in deiner Podcast-App sichern.