intuitiv essen ohne schlechtes Gewissen

Nie wieder ein schlechtes Gewissen!

80% der Deutschen essen mit schlechtem Gewissen. Ist das nicht furchtbar? Ich finde essen sollte Spaß machen und jeder hat das Recht auf Genuss. Warum gelingt uns das nicht? Das erfährst du in dieser Podcastfolge.
Hör sie dir direkt hier an oder gehe zu iTunes oder Spotify.

Warum haben wir eigentlich ein schlechtes Gewissen? 

Weil wir etwas tun, was wir nicht tun wollen. Es entsteht Frustruation, Selbstzweifel kommen auf. Wir sind einfach nicht gut genug.
Das schlechte Gewissen macht also mehr mit uns, als wir vermuten. Es ist nicht einfach nur das Essen, was keinen Spaß mehr macht.

Aber wie kommst du am besten raus aus dieser Spirale?

Das erfährst du in dieser Folge vom HAPPY TALK.

Wenn du deine eigene Geschichte mit mir und meinen Hörern teilen möchtest, freue ich mich, dich bald als Interviewpartner bei mir zu Gast zu haben. Meld dich gerne und schick mir deine “Bewerbung” an hello@happyness-muenchen.de

Ich freue mich auf dich!

podcast intuitiv essen

Orthorexie – die neue Form einer Essstörung

Hast du schon mal was von Orthorexie gehört? Es wird noch diskutiert, ob es wirklich eine Essstörung ist. Ich würde sagen ja, auch wenn es schwierig ist genau abzugrenzen, ab wann man wirklich von einer vorhandenen Orthorexie sprechen kann. In dieser Podcastfolge gebe ich dir einen Einblick in meine Erfahrungen mit der Krankheit, du erfährst welche Kriterien dafür sprechen, dass Orthorexie vorhanden sein kann, und ich sage dir, wie du dich aber auch deine Kinder davor schützen kannst.

Hier findest du die Podcastfolge auf iTunes und auf Spotify!

Orthorexie ist eine neue Form einer Essstörung. Wenn ich ehrlich bin, glaub ich dass ich früher als ich in der Pubertät war Orthodoxie hatte. Damals gab es den Ausdruck aber noch nicht und auch heute wird noch diskutiert, ob es sich hierbei wirklich um eine Essstörung handelt. 

Was ist Orthorexie?

Orthodoxie ist der krankhafte Versuch sich gesund zu ernähren. Laut Definition spricht man davon, sobald man bestimmte Lebensmittel aus seinem Alltag ausschließt, wie bspw. Zucker, oder sogar ganze Nährstoffgruppen, wie bspw. Kohlenhydrate. Auch Rohköstler gehören in diese Kategorie, wenn sie diese Ernährungsweise aus Angst wählen, krank oder übergewichtig zu werden, falls sie andere Lebensmittel zu sich nehmen. 

Orthorexie ist heutzutage ein sehr wichtiges und ernst zu nehmendes Thema, was uns Erwachsene vor die Herausforderung stellt, uns und unsere Kinder davor zu schützen. 

Ernährung ist heute ein so großes aber auch wichtiges Thema. Jeder versucht das Beste aus seinem Ernährungsalltag zu machen und natürlich sollte es möglichst gesund sein. Gerade wenn man Kinder hat wird das Thema immer wichtiger. 

Der GAP zwischen unseren Bedürnissen und unserem Verstand wird immer größer.

Genau das ist aber häufig das Problem. Je öfter wir unseren Kindern vermitteln, dass sie sich gesund ernähren müssen, genauso wie wir uns selbst predigen, wie wichtig gesunde Ernährung ist, umso größer wird der GAP zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem, was unser Verstand uns sagt. Denn klar, eine gesunde Ernährung ist wichtig. Aber noch wichtiger ist es meiner Ansicht nach, den Kopf frei zu haben. 

Frei von strikten und starren Ernährungsregeln. Frei von Verboten und Dogmen. Frei von Einschränkungen und Limitierungen, wie bspw. abends eine Kohlenhydrate oder morgens kein Frühstück. 

Je mehr wir uns von all dem lösen können, umso besser können wir wieder unsere eigenen Körpersignale spüren, achten und entsprechend handeln. 

Orthorexie ist etwas, was sich im Kopf abspielt. Wenn wir jeden Tag über nichts anderes nachdenken, als darüber, was wir essen dürfen, was nicht, wie viel Kalorien etwas hat oder wie viele Kohlenhydrate, ist es genau das, was uns krank oder am Ende über- oder untergewichtig macht. 

Es gibt ein paar Hinweise, die darauf hindeuten, dass Orthorexie ein Thema sein könnte: 

  • Du denkst häufig darüber nach, was du essen darfst und was nicht, verbietest dir bestimmte Dinge und hast klare Regeln, an die du dich halten möchtest? 
  • Du bestrafst dich mit einem schlechten Gewissen, sobald du dich nicht an deine Regeln hältst 
  • Du planst deine essen akribisch für eine Woche im Voraus
  • Die Qualität deiner Mahlzeiten ist dir wichtiger als der Genuss und die Freude am Essen 
  • Du verzichtest auf bestimmte Dinge, weil sie in deinen Augen „schlecht“ für dich sind? 
  • Du fühlst dich gut, wenn du alles unter Kontrolle hast und dich „gesund“ ernährst? 

Wenn du ein paar dieser Punkte erfüllst, lade ich dich herzlich ein, zu einem kostenlosen Coachingcall. Diesen kannst du auf meiner Website buchen oder mir einfach eine Email schreiben an hello@happyness-muenchen.de

Ich war früher auch in diesem Teufelskreis und dachte, es passt doch alles, das gehört dazu zu gesunder Ernährung. Und wenn ich gesund bleiben will, gehören eben gewissen Regeln und einige Verbote dazu. Aber genau so ist es nicht. 

Das Leben darf frei sein von Verboten rund ums Essen. Es gibt nichts, was du nicht essen darfst, weil dich der einmalige Konsum krank machen könnte. 

Das heisst nicht, dass du nicht Wert auf Qualität legen kannst. Ich achte auch darauf, wo meine Lebensmittel herkommen. Ich schaue, dass ich möglichst regional und saisonal einkaufe. Ich lege Wert auf hochwertiges Fleisch und Bio-Eier. Das heisst aber nicht, dass ich mir nicht auch mal einen Döner am Imbiss hole. Kommt zwar selten vor, weil es mir nicht sonderlich schmeckt, aber ausschliessen kann ich es nicht. Früher hingegen, war ein Döner ausgeschlossen. Zu fettig, zu viele Kalorien. Ich wusste genau, welcher Nährwert sich hinter jedem Produkt versteckt und konnte so immer genau ausrechnen, wie viel Sport ich machen musste, um das zu viel gegessene wieder Auszugleichen. 

Das ist dann schon der zweite Schritt der Essstörung, die man heute Sportbulimie nennt. Auch Binge Eating gab es damals noch nicht, was sich auch als Folge von orthorektischem Verhalten äussert. Ich habe es auch selbst erlebt, zwar nicht sehr ausgeprägt, aber an einigen Tagen was es doch da. Wenn ich mich zu lange kontrolliert habe und sehr gesund gegessen habe, hat mein Körper mir irgendwann das Signal gegeben, Süßes zu essen.  Und dann gab es kein Halten mehr. Ich habe so viel Süßigkeiten in mich hinein gestopft, bis ich am liebsten alles auf der Toilette wieder losgeworden wäre.  

Frisches Essen hält uns gesund und fit, schenkt uns Energie und Leistungsfähigkeit

Heute kann ich mit Süßigkeiten, Döner, Fast Food & Co gut umgehen. Ich erlaube mir alles und bin frei von Verboten und Einschränkungen. Ich esse alles, worauf ich Lust habe. Das schöne ist, dass mir mein Körper sehr oft signalisiert, dass er frische Lebensmittel bevorzugt. Ich denke das liegt in unser aller Naturell. Denn das frische Essen hält uns gesund und fit, schenkt uns Energie und macht uns leistungsfähig. Je mehr Schrott ich zu mir nehme umso mehr fehlt es mir auf Dauer an Kraft und Power. Dies herauszufinden und für sich selbst das richtige Maß zu finden, ist meine Aufgabe als Coach für Frauen, aber auch für Eltern, die ihren Kindern ein gutes Vorbild sein möchten. 

Ich bin gerade dabei meinen gratis Kurs „Back to Basic“ wieder online zu stellen. Wenn du Lust hast, schau doch die nächsten Tage mal auf meine Website, da kannst du dich kostenlos anmelden und erhältst 5 Tage lang Input zu einem bewussteren Umgang mit dir, deinem Körper und deiner Umwelt. 

Ich freu mich auf dich. 

Essen ohne Hunger

Warum wir so oft essen, obwohl wir gar keinen Hunger haben?

Hier kannst du diese Podcastepisode auf iTunes oder Spotify hören.

In meinen Seminaren und Workshops stelle ich immer wieder die Fragen danach, wer noch echten Hungern kennt. In den meisten Fällen war die Antwort der Teilnehmer:  „Hunger? Habe ich schon lang nicht mehr gespürt“. Am Anfang dachte ich, das ist was Selbstverständliches. Mit der Zeit habe ich aber etwas dazu lernen dürfen. 

Eine erschreckende Erkenntnis. 

Seitdem habe ich mir viele Gedanken gemacht, warum wir eigentlich so häufig essen, obwohl wir gar keinen Hunger haben. 

Die drei wichtigsten Gründe habe ich in der heutigen Folge zusammengefasst. 

Der erste Grund: 

Wir haben heute eine unglaubliche Verfügbarkeit, eine unglaubliche Vielfalt an Lebensmitteln, die uns zur Verfügung stehen. Das Angebot auf dem Markt wird uns tagtäglich präsentiert. In Restaurants, Imbissbuden, Bäckereien, Dönerbuden und anderen Essensständen werden wir – unterwegs – immer wieder daran erinnert was es so alles leckeres gibt. Beim Einkaufen sehen wir immer wieder diese Fülle an Produkten, die wir heutzutage alle kaufen können. Wir geraten also wirklich oft in Versuchung, etwas zu essen,    einfach weil es gut ausschaut, weil es gut riecht oder uns gerade angeboten wird. Wir werden durch Ausseneinflüsse gesteuert. 

Der zweite Grund: 

Emotionen und Muster. Sehr oft stecken Emotionen dahinter, wenn wir zum Essen greifen. 

Schokolade, Süßigkeiten oder andere Leckereien helfen und manchmal, schlechte Stimmung zumindest kurzfristig etwas aufzuhellen. Oft ist Essen aber auch verknüpft mit Mustern, die uns von klein auf anerzogen wurden.

Wenn Süßigkeiten in der Kindheit als Belohnung oder zur Ablenkung eingesetzt wird, prägt sich dies als Essensmuster gerne bis ins hohe Alter, wenn man nicht irgendwann bewusst dagegen steuert. 

Der dritte Grund: 

Wir haben unsere Somatische Intelligenz verlernt. Wir achten nicht mehr auf unsere eigenen Körpersignale. 

Die Kombination aus diesen Punkten: das Essensangebot zu groß, Essen aus emotionalen Gründen UND das Missachten der Körpersignale ist eine fatale Mischung. Wir lassen uns von der Aussenwelt steuern. Das Thema Ernährung beschäftigt uns alle. Und so gibt ein jeder seinen Senf dazu. Eine Diät folgt der nächsten, ein Foodtrend nach dem anderen sprießt aus dem Boden. 

Je mehr wir uns auf Ratgeber, Freunde und Bekannte, Trends oder ähnliches einlassen, umso weniger achten wir auf unsere eigenen Körpersignale. 

Wir essen, weil in der Kantine gerade Essenszeit ist. Wir essen, weil wir Stress haben, weil wir uns belohnen wollen, weil uns langweilig ist. Wir essen, weil wir irgendwas Gutes sehen oder angeboten bekommen. Statt uns selber in genau dieser Situation mit der Frage zu beschäftigen: habe ich überhaupt Hunger? 

Das Bewusstsein ist ein entscheidender Faktor, den wir uns immer wieder in Erinnerung rufen sollten. 

Je bewusster uns ist, warum wir eigentlich essen, umso besser können wir auch einfach mal nein sagen.  

Beobachte doch mal dein Essverhalten. Was sind die Gründe dafür, wenn du isst? Warum greifst du zum Essen? 

Und in welchen Situationen kannst du gut nein sagen? Wann kannst du gut aufhören, wenn du satt bist? Wann kannst du Essen ablehnen. 

Wie geht es dir in dem Moment? Was sagen dein Herz und dein Bauch? Speicher dir dieses Gefühl für die nächste Situation, in der du schwach wirst. Denke daran, wie es dir auch gehen kann. Mach dich selber stark, indem du dran glaubst, dass du es kannst. 

Ich wünsch dir viel Erfolg und freue mich über dein Feedback!

Gesunde Ernährung_ neu definiert

Gesunde Ernährung – neu definiert

Gesunde Ernährung – das ist so ein großes Thema. 

Und vielen fällt es wirklich schwer, sich gesund zu ernähren. Ich möchte anfangs erstmal kurz darauf eingehen, was überhaupt gesund bedeutet. 

Es gibt verschiedene Definitionen: 

Wenn man der DGE glaubt, ernährt man sich gesund wenn man viel Getreide, am besten in Form von Vollkornprodukten isst, kombiniert mit Obst, Gemüse, ab und zu Fisch und Fleisch sowie wenig Fett und noch weniger Süßigkeiten. 

Wer auf den LowCarb-Zug aufgesprungen ist würde gesund vermutlich etwas anders interpretieren. Viele meiner Kundinnen erläutern mir das oft so: morgens Obst mit Joghurt, mittags nur Salat oder Suppe, und abends noch was kleines oder manchmal auch gar nichts. 

Meine Meinung? Das ist beides nicht gesund. Gesund ist, was mir persönlich schmeckt, mir gut bekommt und mir Kraft und Energie spendet. Und die große Herausforderung dabei: das kann jeden Tag, ja sogar zu jeder Mahlzeit etwas anderes sein. 

Wie schaffst du es, für dich heraus zu finden, was wirklich gesund ist? 

Hör die meine Tipps an, um herauszufinden, was für dich – ganz individuell – gesund ist:

Hier findest du die Folge auf iTunes und Spotify

Hier ein paar Tipps, die du ausführlicher in meiner Podcastfolge hörst:  

  • Achte auf deinen Hunger
  • Nimm Sättigung wahr 
  • Iss bewusst 
  • Wähle viele natürliche Lebensmittel  
  • Trinke Wasser als Durstlöscher  
  • Reduziere Fertigprodukte (Achtung: was sind überhaupt Fertigprodukte? Hier meine ich nicht nur die Fertigpizza!)  
  • Und: bewege dich im Alltag 

Zu guter letzt noch ein Tipp, wie du raus kommst aus dem Hamsterrad, in dem du dich vielleicht gerade befindest: Verabschiede dich von negativen Glaubenssätzen. Als erster Schritt ist auch hier das Bewusstsein gefragt. Mache dir klar, was du so den ganzen Tag für Selbstgespräche führst. Das ist schon der erste Schritt zu einem besseren Umgang mit dir selbst.

Und wenn du noch mehr Tipps suchst, mache mit bei meiner 21-Tage-Challenge! Noch nie gehört? Hier findest du alle Infos: TRULY HAPPY

Systemische Aufstellung zur Klärung von Ernährungsthemen

Systemische Aufstellungen zur Klärung von Ernährungsthemen

In der heutigen Podcastfolge spreche ich mit Klaus Wienert über systemische Aufstellungen. Klaus erzählt uns, wie eine Aufstellung generell abläuft, welche Besonderheiten seine Aufstellungen haben und wir teilen unsere Erfahrungen die wir zum Thema gemacht haben. Da hat Klaus definitiv mehr zu berichten. Ich durfte im Januar das erste Mail Teil einer seiner Aufstellungen sein und fand es wirklich erstaunlich, was alles möglich ist. Wie du systemische Aufstellungen nutzen kannst, wenn dich ein Thema rund um deine Ernährung begleitet, weisst du, nachdem du diese Folge gehört hast.

Möchtest du mehr erfahren?
Dann hör rein in diese Podcastfolge – du findest sie auch auf
iTunes oder auf Spotify.

Mehr zum Thema Aufstellungen findest du auf der Website von Klaus: https://www.licht-gesundheit-energie.de/aufstellungen/

Emotionaler Hunger

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

In meiner letzten Podcast-Folge ging es um emotionalen Hunger. Was ist überhaupt der Unterschied zu normalem Hunger und wie kann ich beides unterscheiden?  

Heute möchte ich daran anknüpfen und dir Tipps mit auf den Weg geben, was du machen kannst, wenn du erkannt hast: ich esse einfach zu oft …  

  • weil mir langweilig ist, 
  • weil ich schlecht gelaunt bin, 
  • weil ich frustriert bin,
  • weil ich traurig bin. 

Wenn du dich in den letzten Wochen etwas beobachten konntest, hast du vielleicht schon ein bestimmtes Muster erkannt? 

Hast festgestellt, dass das Bedürfnis immer das Gleiche ist? Vielleicht ist es ein Bedürfnis nach Nähe, nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit. Vielleicht möchtest du dir selbst auch einfach mal was Gutes tun, und die schnellste Lösung hierbei ist: Schokolade! 

Was kannst du jetzt machen, um in diesen Situationen alternativ zu handeln? Sichere dir hier meine Strategie gegen emotionalen Hunger:

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

Es sind 5 ganz einfache Schritte, die du immer und jederzeit – ob zu Hause oder unterwegs – durchgehen kannst. In der Podcastfolge erzähle ich dir mehr dazu. Hier kannst du dir die Folge anhören:

HAPPYTALK @ iTunes
HAPPYTALK @ Spotify

Wie gehst du mit emotionalem Hunger um? Schreibe mir gerne eine Email oder einen Kommentar auf Facebook oder Instagram, hier findest du auch einen Link zum Podcast.

Emotionaler Hunger

Emotionaler Hunger

Wie du echten Hunger von emotionalem Hunger unterscheiden kannst!

Was genau ist eigentlich Hunger?

In meinen vielen Workshops und Seminaren frage ich immer wieder nach dem Unterschied zwischen Hunger und Appetit.
Manchmal bekomme ich die richtige Antwort, aber nicht immer. Denn es gibt viel zu viele Menschen, die sich heutzutage von ihrem Appetit leiten lassen und sich die Frage nach Hunger gar nicht mehr stellen. Die um Punkt 12 in die Kantine gehen, weil es eben Essenszeit ist. Die nachmittags zur Schokoschublade gehen, weil das zur Pause dazu gehört. Die sich abends den Bauch voll schlagen, weil sie im Restaurant fürs Essen bezahlt haben und nichts verkommen lassen wollen. 

Willst du diesen Beitrag lieber hören statt lesen? Dann gehe entweder auf iTunes oder Spotify oder höre dir die Folge hier an:

Wirklicher Hunger? Für viele ein Fremdwort. 

Hunger ist ein Signal deines Körpers, mit dem er dir sagen möchte, dass er Energie braucht. 

Energie, um am Leben zu bleiben. Ganz vereinfacht gesagt. 

Die meiste Energie brauchen wir übrigens tatsächlich einfach nur zum Überleben. Das ist der sogenannte Grundumsatz.Die Energie, die wir verbrauchen in dem wir einfach da sind. Dazu kommt Energie, um unsere tägliche Arbeit zu leisten, die vor uns liegt. Energie, um das Gehirn zu füttern, und irgendwann dann noch Energie um Sport zu machen.  

Sobald die Energie ausgeschöpft ist, verlangt unser Körper nach mehr. Wir essen. Dann folgt das Stop-Signal: Sättigung tritt ein. Ein sehr komplexes System, was aber sehr gut funktioniert. Wenn man es beachtet. Leider tun das heute viele Menschen nicht mehr und ganz viele andere Dinge beeinflussen unser Leben. 

Übrigens: wenn du den Hunger einfach missachtest, und nichts isst weil du denkst davon wirst du schlank: Pustekuchen. Dein Körper holt sich die Energie dann einfach woanders. Was langfristig dazu führt, dass dein Stoffwechsel verlangsamt wird. Das wäre aber an dieser Stelle zu komplex. 

Merke dir einfach: Hunger – Essen, Sättigung – Stop 😉 

Anzeichen für echten Hunger sind körperlicher Natur!

Dein Magen knurrt, dein Leistung sinkt, du fühlst dich geschwächt und der Blutzuckerspiegel sinkt langsam in den Keller. Bei manchen Menschen entsteht vermehrter Speichelfluss und es können auch Kopfschmerzen auftreten, Schwindel und Übelkeit. Hunger ist in der Regel beständig und verschwindet nicht einfach nach ein paar Minuten. Echter Hunger bleibt. Und: Hunger ist wenig zielgerichtet. 

Wenn du Appetit hast, oder auch emotionaler Hunger auftritt, hast du das Bedürfnis nach etwas Besonderem, nach einer ganz speziellen Mahlzeit. 

Hunger? Da darf es alles sein. Ich esse da oft die wildesten Kreationen, einfach um den schlimmsten Hunger erst einmal zu stillen. 

Frag dich doch mal selbst: wann warst du das letzte Mal richtig hungrig? Und dann gehe mal ein paar Jahre zurück, vielleicht sogar Jahrzehnte: Ich kann mich noch gut an den Einkauf im Tante-Emma-Laden erinnern: Joghurt, Milch, Wurst, Käse, Obst, Gemüse – alles da. 

Es gab Basics, die aber total ausreichend waren und die uns auch das Gefühl gaben, nicht verhungern zu müssen. Wir konnten uns noch auf unsere Signale verlassen. Wir konnten bei Hunger essen, bei Sättigung aufhören. Heute leben wir im Überfluss. Viel zu viele Produkte, viel zu viele Informationen. 

Was folgt? Wir lassen uns von der Aussenwelt leiten. Lassen uns auf Gerüche ein, auf bestimmte Uhrzeiten, und wir lassen uns von unserer Gefühlswelt leiten. Wann immer der Auslöser von deinem Essen nicht das wirklich körperliche Signal HUNGER ist, frage dich was dahinter steckt. 

Eine Gewohnheit? 
Emotionen? 
Appetit? 

Wir essen, obwohl wir keinen Hunger haben. Essen weiter, obwohl wir schon satt sind. 

Hier spielt unsere innere Gefühlswelt eine große Rolle. Mit Essen kann man sehr viele Bedürfnisse befriedigen, zumindest kurzzeitig. Ich glaube, dass hinter jedem Essen, was nicht durch Hunger ausgelöst wird, eine Emotion steckt. Beobachte dich doch mal und schaue, aus welchen Gründen du isst. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. 

Auch ich esse manchmal etwas, einfach weil es Spaß macht und es mir schmeckt, auch wenn ich keinen Hunger habe. Das kann ich aber einfach akzeptieren, wenn kein Gefühl damit verknüpft ist. Und auch wenn ein Gefühl dahinter steckt: akzeptiere es und versuche es anzunehmen. 

Emotionalen Hunger zu erkennen heisst auch, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Bei meinem Retreat in Spanien tun wir genau das: 3 Tage lang geht es nur um dich: SELFLOVE RETREAT

Alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze einfach auflösen

In dem heutigen Beitrag gebe ich dir einen Einblick in das Thema Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Was ist ein Glaubenssatz überhaupt? Wie kannst du ihn entlarven und vor allem: wie kannst du vorhandene Muster und negative Glaubenssätze einfach verändern!

Du kannst den Beitrag auch hören – hier, auf iTunes oder Spotify!

Glaubenssätze spielen immer wieder eine Rolle in meiner Arbeit. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit wusste ich gar nicht, was das überhaupt ist, so ein Glaubenssatz. Deshalb möchte ich dir heute mehr darüber erzählen: 

  • Was ist ein Glaubenssatz?
  • Was hat er mit deinem Verhalten zu tun? 
  • Und wie kannst du beides verändern? Verhalten und Glaubenssatz? 

Das ist halt so …

Immer wieder sehe ich bei meinen Kundinnen, aber auch im Alltag, in meiner Familie oder bei meinen Freunden, wie sehr sie auf Glaubenssätze fokussiert sind. Ganz oft gibt es Dinge im Leben, die „sind halt einfach so“. Da kann man nichts machen, denn es ist halt so. Vielleicht kennst du das auch? 

Wir fühlen uns wie festgefahren, haben keine Wahl, sind einem bestimmten Schicksal ausgesetzt, die Hände sind geknebelt. 

Ich bin mir heute sicher, dass wir immer eine Wahlmöglichkeit haben. 

Wir können immer etwas ändern, denn vieles ist einfach nur ein altes Muster, ein Verhaltensmuster oder ein Denkmuster. Oder eben ein Glaubenssatz. 

Glaubenssatz – was ist das eigentlich?

Für mich ist ein Glaubenssatz etwas, was uns unser Leben lang begleitet. Und bei allem was ich denke, frage ich mich heute immer wieder, ob das jetzt wieder ein altes Muster ist oder Wirklichkeit – oder einfach nur ein Glaubenssatz? Ein Glaubenssatz ist meist nicht mehr als ein festgefahrener Gedanke. Und ein Gedanke ist einfach nur ein Gedanke und nicht mehr. Viel zu oft glauben wir in unseren Gedanken die Wirklichkeit zu sehen. Wir denken über 60.000 Gedanken an einem Tag. Übrigens sind ca. 87% davon negativer Natur. Oft versuchen wir diese Gedanken dann zu verdrängen. Viel besser wäre es, sie zu akzeptieren oder sie aufzulösen. Vielleicht passiert auch das eine mit dem anderen. Der Gedanke löst sich auf, weil wir ihn annehmen und akzeptieren.

Typische, negative Glaubensssätze meiner Kunden 

Ich bin zu dick. 
Meine Waden hab ich geerbt, die sind halt so. 
Ich kann nicht abnehmen. 
Ich bin einfach zu faul. 
Mein Schweinehund ist zu groß. 
Meine Motivation zu klein. 
Ich bin nicht diszipliniert genug. 
Ich esse zu gerne. 
Ich bin für Sport nicht gemacht. 
Ich bin zu müde. 
Ich habe zu viel zu tun. 
Ich bin nicht gut genug. 
Ich habe es nicht verdient. 

All diese Sätze begleiten viele von uns Tag für Tag. 

Aber was wäre, wenn ich dir heute sage, dass du deine Gedanken auch verändern kannst? Und damit bestimmte Muster verändern kannst? Bestimmte Handlungen verändern kannst? Und das alles: total einfach und ohne große Anstrengung? 

Wenn du dir und deinem Körper jeden Tag sagst, „ich bin dick!“, wird er es dir auch glauben. Du identifizierst dich irgendwann mit diesem Gedanken. Versuche, diese Identifikation zu lösen. Akzeptiere, dass es einfach nur ein Gedanke ist. In vielen Dingen kann dein Gehirn auch nicht unterscheiden: Hast du etwas wirklich erlebt oder hast du es dir nur vorgestellt? Das macht für dein Gehirn keinen Unterschied. Also – denk doch mal etwas, was du noch nicht gedacht hast. Denk doch mal, dass du schlank bist. Dass du schöne, schlanke Wadln hast und dass du abnehmen kannst, denn du bist ein Meister im Abnehmen. Mit jedem Schritt purzeln bei dir die Pfunde. Du bist total motiviert und bleibst immer am Ball.   

Allerdings solltest du nicht einfach nur irgendwelche positiven Sätze vor dich hinsagen. Denn einfach nur „drüber bügeln“ kann auch schief gehen. 

Ich arbeite mit meinen Kunden immer erstmal sehr intensiv daran, die Muster aufzuspüren, was ist überhaupt das Problem. Was wird gedacht? 

Dazu habe ich verschiedene Übungen, die ich mit meinen Kundinnen mache. Teils aus der Kinesiologie, teils aus dem Mentaltraining, teils Übungen zum Erwecken der Körperintelligenz. 

Eine ganz einfache Übung

Eine ganz einfache Übung ist bspw. das Klopfen der Thymusdrüse. Hiermit kannst du deinem Unterbewusstsein sozusagen signalisieren, dass du es ernst meinst. Hast du einen negativen Glaubenssatz entlarvst, suchst du das positive Gegenstück und klopfst ganz leicht auf dein Brustbein. Dazu sprichst du den Satz und versetzt dich dabei am besten in die entsprechende Situation.

Probier es einfach mal aus und versuche so, alte Gedankenmuster abzulegen und dein Verhalten zu verändern. 

Viel Erfolg!

Mindset - aktiv umdenken

Aktives Umdenken – so klappt’s mit deinem Mindset

A ist der dritte Buchstabe meiner HAPPY’N’ESS BNA. 

A wie aktiv. 

Viele denken in erster Linie an Aktivität, also Bewegung, Sport & Co. 

Ich verbinde mit dem Wort „aktiv“ noch viel mehr. Aber höre selbst: wie immer findest du auch diese Folge auch auf iTunes oder Spotify. Ich freue mich auf deine Rezension, wenn dir die Folge gefallen hat!

An was denke ich also bei dem A? Zu allererst an das aktive Denken. 

Viel zu viele Menschen lassen sich in ihrem Alltag steuern. Führen nur aus, lassen Dinge auf sich zukommen, reagieren. Statt aktiv zu werden, statt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ihren Alltag zu planen und zu agieren, statt immer nur zu reagieren. 

Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst auch du deinen Alltag aktiv mit gestalten. 

Das Wichtigste dabei ist – wie so oft – die Frage nach dem Warum.
Was willst du erreichen und warum willst du es erreichen? 

Wenn diese Frage nicht geklärt ist, läuft eben alles einfach so, wie es der Zufall gerade so will. 

Wenn du aber weisst, was dein Lebensplan ist, was du erreichen möchtest, wo du hin willst. Dann kannst du den Weg dorthin auch aktiv mitgestalten. 

Das Warum muss gar nichts Grossartiges sein. Aktuell gibt es in den Sozialen Netzwerken ja tausende von Coaches, die dir beibringen wie du 5000 Euro am Tag verdienen kannst. Das muss nicht jedermanns Ziel sein. Dein Ziel kann auch sein, Zeit mit der Familie zu verbringen (was übrigens ein sehr schöner Lebensplan ist). Ein anderes Ziel wäre, etwas Besonderes zu erschaffen, was anderen Menschen hilft. Gesundheit ist ein ganz, ganz großes Ziel. Und vielleicht ist es bei dir auch das Ziel, schlank zu sein und das Wohlfühlen im eigenen Körper steht an erster Stelle. 

Es sollte ein großes Ziel, eine große Vision geben, auf die alle anderen kleinen Unterziele einzahlen. 

Ich zum Beispiel habe die Vision, Diäten und Ernährungsregeln, Verbote rund ums Essen aus dem Leben zu verbannen. Damit Frauen sich wieder wohl in ihrem Körper fühlen dürfen, aber auch um unseren Kindern eine gesunde Zukunft zu schenken. Und ich wünsche mir Zeit mit meiner Familie – denn die steht an erster Stelle. Deshalb muss meine Vision in den Alltag passen, es muss leicht gehen, und somit überlege ich bei allem was ich tue ganz genau, ob es auf mein Ziel einzahlt. 

Ein paar Beispiele:
Dein Ziel: Gesund alt werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Dein Ziel: schlank werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Es ist immer eine Frage der Priorität und deines Fokus. Wenn du den Fokus auf diese eine große Vision legst, dann fällt dir jeder Schritt dorthin plötzlich ganz leicht. 

Ein paar einfache Tricks, um dich in Zukunft nicht durch den Alltag steuern zu lassen: 

  1. FIRST THING: YOU – lasse dein Handy erstmal noch schlafen, während du langsam in den Tag startest. 
  2. Finde zu deiner Kraft und suche dir ein Morgenritual, mit dem du in den Tag starten möchtest. 
  3. Mache dir einen Plan, indem du dir ein „Journal“ zurecht legst und dir aufschreibst, was du an diesem Tag erreicht haben möchtest.
  4. Suche dir zwischendurch immer wieder eine ruhige Minute um tief durchzuatmen und zu deiner Balance zu finden. Denn je weiter du dich von deinem Inneren entfernst, umso leichter lässt du dich von der Aussenwelt treiben. 
  5. Lasse den Tag abends Revue passieren. Schaue auf alles, was dir gut gelungen ist. Was dir nicht so gelungen ist wie geplant nimmst du als Learning mit. Notiere dir deine Erfolge und schlafe mit guten Gedanken ein.  

Und dann: Gute Nacht!

Fleischpflanzerl mit Quinoareis

ergibt ca. 12 kleine Fleischpflanzerl

Du brauchst:

400g gemischtes Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
50g Haferflocken
1 Ei
Öl
Salz, Pfeffer

Vermenge das Hackfleisch mit der klein gehackten Zwiebel, den Haferflocken und dem Ei. Gib eine gute Prise Salz und etwas Pfeffer dazu. Forme kleine Pflanzerl, die du in der Pfanne in heissem Öl von beiden Seiten jeweils 4-5 MInuten anbrätst.

Dazu passt Quinoareis:

1/2 Tasse Quinoa (gut gewaschen) und 1/2 Tasse Reis mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz erhitzen. Bei mittlerer HItze ca. 15 MInuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und noch etwas nachquellen lassen. Nach Belieben etwas Schmand, Parmesan, Erbsen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

GUTEN APPETIT!