Vom Binge Eater zur Expertin für Körperintelligenz: Interview mit Katharina Fantl

Binge Eating ist ein ernst zu nehmendes Thema. Katharina spricht im Interview ganz offen über ihren Weg durch diese Essstörung. Heute vertraut Katharina ihrem Körper. Das Thema Essen spielt trotzdem wieder eine große Rolle, heute aber in anderer Sicht als noch vor einigen Jahren.

Hier geht’s zur Folge auf

iTunes
Spotify

HOL DIr DEN HAPPY'N'ESS NEWSLETTER! 


Sichere dir regelmäßige Tipps und Angebote für deinen intuitiven Weg zum Wohlfühl-Ich

Hinweis: Mit der Eintragung in den Newsletter erhältst du unregelmäßig und bis zu mehrmals pro Woche Tipps und Inspiration zu Ernährung, Bewegung und Mentalem sowie Rezepte und besondere Angebote. Du kannst deine Eintragung jederzeit widerrufen. Dazu findest du am Ende jeder E-Mail einen Abmeldelink. Deine Daten werden zur Verarbeitung an den E-Mail-Provider MailChimp versendet. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung

Kalorienrechner – was taugen die Apps?

Du findest die Folge auch auf
Spotify und 
iTunes

Heute geht’s um Apps, mit deren Hilfe du deine Kalorien zählen kannst. Bei meiner Recherche bin ich auf verschiedene Tools gestossen. Drei Große Anbieter zählen hauptsächlich Kalorien, geben dir aber auch Auskunft über die Nährstoffzusammensetzung – also wieviel dieser Kalorien aus Proteinen, Kohlenhydraten oder Fetten bestehen. 

Wie funktionieren diese Apps?

Das Grundprinzip ist einfach: du gibst Daten ein, eine möglichst exakte Menge von dem, was du gegessen hast. Als Ergebnis wird dir die Kalorienanzahl und die dazugehörige Nährstoffverteilung angezeigt. Wenn du zusätzlich deine Aktivität eingibst, weisst du auch wie viel Energie du verbraucht hast. 

Viele meiner Kundinnen haben berichtet, dass sie mit den angezeigten Informationen gar nichts anfangen können. Deshalb möchte ich heute darauf eingehen, welchen Mehrwert diese Tools überhaupt bieten, bzw. welchen Schaden sie mit sich bringen können? 

Was spricht gegen diese Tools? 

  1. Die Qualität der Kalorien wird nicht bewertet. Die Nährstoffverteilung wird zwar angegeben, du weisst aber in der Auswertung nicht, aus welcher Quelle die Nährstoffe kommen, also wie qualitativ und hochwertig die Lebensmittel sind, die du aufgenommen hast. Ein Tag voller Schokolade hat vielleicht den gleichen Kalorienwert und eine ähnliche Nährwertverteilung wie ein „gesunder“ Tag. Du weisst also am Ende des Tages nur, wie viel Kalorien, Kohlenhydrate, Fette und Proteine du aufgenommen hast, aber nicht wie hochwertig diese waren.
  2. Die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig; sobald ich mich von Essen aus der Verpackung löse, wird es schwierig, genau zu tracken. Ein Kinderriegel lässt sich einfach bewerten. Ein Teller Nudeln im Restaurant wird schwierig, weil jeder Koch individuell kocht. Bei mir hat das früher dazu geführt, dass ich lieber Essen gegessen habe, bei dem ich wusste wie viele Kalorien es hat, als zu natürlichen Lebensmitteln zu greifen. Das ist meiner Ansicht nach ein großes Problem. Denn alles, was aus der Packung kommt, ist häufig voll von Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen und kann unser natürliches Hunger- und Sättigungszentrum beeinflussen.  
  3. Die Aufteilung in Nährstoffgruppen sagt mir, wie ich nach bestimmten Regeln essen sollte. Ich weiss aber nicht, ob das auch wirklich zu mir passt. Das Wichtigste, um sich im eigenen Körper wohl zu fühlen und irgendwann das Wohlfühlgewicht zu erreichen ist es, den eigenen Hunger zu beachten und zu essen, bis ich satt bin. Beispiel: ich habe die App von dem Anbieter mit den zwei WW getestet. Die App hat mir nach dem Mittagessen signalisiert, dass ich noch Platz habe. Also habe ich mir ein Eis geholt. Eis eingegeben, immer noch Platz. Also habe ich mir noch ein Eis geholt. Ich hatte weder Lust auf das Eis, noch hätte ich es gebraucht. Einzig der psychologische Einfluss hat dazu geführt, dass ich es gegessen habe.
  4. Vielen Menschen fehlt das Hintergrundwissen – wo sind überhaupt Kohlenhydrate, Fette oder Proteine enthalten? Meiner Meinung nach braucht die Nutzung einer derartigen App unbedingt persönliche Betreuung durch einen Experten. Nur so kann das Essverhalten entsprechend angepasst werden, wenn bestimmte Defizite aufgedeckt werden.
  5. Das Bauchgefühl wird nicht beachtet. Mein Kopfhirn nimmt bei bestimmten Entscheidungen überhand. Mein Bauchgefühl, was mir sagt „ich habe Lust auf xy“ wird nicht gehört. Wenn ich beim Frühstück bspw. ein Omelette eingegeben habe, geht der Alarm an: zu viel Fett! Also wähle ich mein Mittagessen entsprechend fettarm aus. Obwohl mein Körper gerne etwas anderes hätte – vielleicht sogar etwas Fettiges? Manchmal brauche ich vielleicht einfach mehr Fett. Weil es draussen kalt ist, weil mein Speicher Nachschub braucht, warum auch immer. Das kann uns keine App sagen, sondern einfach nur unser eigener Körper.    

Mit welchem Tool arbeite ich?

Als ich mich selbständig gemacht habe, war ich lange auf der Suche nach einem geeigneten Tool, das mir die Arbeit mit meinen Kunden erleichtert. Ich bin leider nicht fündig geworden, also habe ich eine eigene Datenbank programmieren lassen. Die funktioniert so, dass der Kunde sein Essen tracken kann – die Mengen sind mir hierbei nicht so wichtig, da ich mit meinem Kunden immer im Gespräch bin und wir darüber reden können, wie groß die Portionen wirklich waren. 

Der Kunde gibt also ein, was er gegessen hat, zu verschiedenen Lebensmitteln und Gerichten ist jeweils eine Standardportionsgröße hinterlegt. Der Kunde sieht dabei nur seinen Eintrag, nicht die Kalorienanzahl und auch nicht die Nährstoffverteilung. Das sehe nur ich im Hintergrund. Im persönlichen Termin besprechen wir dann die Auswertung. Wobei ich hier nicht einen einzelnen Tag bewerte, sondern immer den Wochendurchschnitt als Grundlage nehme. Denn es gibt gute und schlechte Tage, die sich immer wieder ausgleichen. 

Mit Hilfe des Tools kann ich meinem Kunden dann zeigen, wie sich die täglichen Mahlzeiten zusammen setzen und ich habe auch eine qualitative Bewertung mit integriert, die mir sagt aus welcher Quelle bpsw. die meisten Kohlenhydrate stammen. 

HOL DIr DEN HAPPY'N'ESS NEWSLETTER! 


Sichere dir regelmäßige Tipps und Angebote für deinen intuitiven Weg zum Wohlfühl-Ich

Hinweis: Mit der Eintragung in den Newsletter erhältst du unregelmäßig und bis zu mehrmals pro Woche Tipps und Inspiration zu Ernährung, Bewegung und Mentalem sowie Rezepte und besondere Angebote. Du kannst deine Eintragung jederzeit widerrufen. Dazu findest du am Ende jeder E-Mail einen Abmeldelink. Deine Daten werden zur Verarbeitung an den E-Mail-Provider MailChimp versendet. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung

Der Mehrwert?

Lustigerweise essen die meisten meiner Kundinnen nicht zu viel, sondern zu wenig. Der Stoffwechsel ist im Keller, die Mahlzeiten werden immer kleiner und das Gewicht wird trotzdem mehr. Dies zu ändern erfordert sehr viel Geduld und die fehlt leider häufig. Denn wer abnehmen möchte, wünscht sich meist schnelle Ergebnisse. Das funktioniert leider nicht. 
Du brauchst Geduld. Du brauchst Motivation und ein Ziel, auf das du hinblickt. Und du brauchst natürlich den Glauben an dich und daran, dass du dieses Ziel erreichen kannst. 

Welche Apps machen denn nun Sinn? 

Bei meiner Recherche bin ich auf zwei Apps gestossen, die nicht direkt mit Kalorienzählen zu tun haben, die mir aber sinnvoll erscheinen, weshalb ich sie gerne mit dir teile:  

TrinkWasser

“TrinkWasser” ist eine App, die dich ans Wasser trinken erinnert. Die Richtlinie 30ml / kg Körpergewicht würde ich wirklich als Orientierung sehen und nicht als strikte Vorgabe. Denn auch hier ist jeder Mensch anders. Wichtig ist nur, das Wasser nicht alles auf einmal abends zu trinken,  sondern über den Tag verteilt. Hierfür ist die App gut geeignet, weil sie immer wieder daran erinnert, Wasser zu trinken. 

CodeCheck

CodeCheck – eine etwas andere Kategorie, aber meiner Ansicht nach eine sinnvolle App. Du kannst Lebensmittel tracken und erhältst eine Übersicht über Schadstoffe im Lebensmittel. Das funktioniert tollerweise nicht nur mit Lebensmitteln sondern auch mit Kosmetik. Du siehst, welche Shampoos oder Duschgels, Cremes oder Deodorants Mikroplastik oder ähnliches enthalten. Seit ich gesehen habe, was ich täglich für Produkte verwende und was so indirekt in meinen Körper gelangt, habe ich mich entschlossen dies zu ändern und habe nun einen sehr guten Weg und tolle Produkte gefunden, die nicht nur mir gut tun sondern auch der Umwelt. Wenn du mehr wissen willst, darfst du mich gerne kontaktieren. 

Warum wir unserem Körper nicht mehr vertrauen

Warum vertrauen wir heute eigentlich eher den Medien und der Aussenwelt und nicht mehr unseren körpereigenen Signalen? Ich nenne dir 4 Gründe, warum unsere Körperintelligenz und unser Körpervertrauen mit den Jahren abhanden kommt. 
Auf was kannst du achten, um deinem Körper wieder mehr Gehör zu schenken?

Um dich auf deinem Weg zu unterstützen lade ich dich herzlich ein bei meiner 21-Tages-Challenge “truly happy” mitzumachen. Ab dem 21.1. begleite ich dich 21 Tage lang mit einer täglichen Aufgabe zu mehr Energie und weniger Gewicht durch einen bewussten Umgang mit dir und deinem Körper: www.happyness-muenchen.de/truly-happy

Podcast on iTunes
Podcast on Spotify

HOL DIr DEN HAPPY'N'ESS NEWSLETTER! 


Sichere dir regelmäßige Tipps und Angebote für deinen intuitiven Weg zum Wohlfühl-Ich

Hinweis: Mit der Eintragung in den Newsletter erhältst du unregelmäßig und bis zu mehrmals pro Woche Tipps und Inspiration zu Ernährung, Bewegung und Mentalem sowie Rezepte und besondere Angebote. Du kannst deine Eintragung jederzeit widerrufen. Dazu findest du am Ende jeder E-Mail einen Abmeldelink. Deine Daten werden zur Verarbeitung an den E-Mail-Provider MailChimp versendet. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung

Warum vertrauen wir unserem Körper nicht mehr?

Wir haben nicht nur unser Gehirn im Kopf, sondern auch ein selbiges in unserem Bauch. Und genau dies ist meistens sehr schneller darin, Entscheidungen zu treffen. Sehr oft verlassen wir uns auf den Verstand und nicht auf unser Bauchhirn, obwohl dies oft schlauer ist, als unser Kopf. Gerade in Sachen Ernährung, Bewegung und Gesundheit, aber auch in vielen anderen Belangen. 

Beim Essen wird Intuition leider bei vielen Menschen ausser acht gelassen. Warum ist das so? 

Die 4 Gründe, warum wir unserem Körper nicht mehr vertrauen – Grund 1: das Angebot 

Beim Wocheneinkauf im Supermarkt treffen wir auf meterlange Regalflächen voll mit Produkten, wie bspw. Joghurt. Joghurt mit Fett, ohne Fett, aus Schafs-, Kuh oder Ziegenmilch, mit oder ohne Laktose, mit links- oder rechtsdrehenden Baktieren und und und. Neben dieser Vielfalt an Angebot finden wir auf jedem Produkt noch ein Produktversprechen à la “gut für die Darmflora”. Die Bauchentscheidung wird übertüncht durch eine Informationsflut, die auf unser Kopfhirn einprasst. Wir geraten ins Zweifeln, Bauchhirn wird ignoriert, Kopf entscheidet. 

Nicht nur im Supermarkt, auch auf der Strasse werden wir immer wieder mit dem Thema Essen konfrontiert. Bäcker, Cafés, Fast Food Anbieter, Restaurants wohin man blickt, alle paar Meter ein anderes Angebot, was uns triggert und uns zum Essen verleitet. So essen wir sehr oft, ohne Hunger zu haben. Es riecht gut, es sieht gut aus, wir essen obwohl wir es nicht bräuchten. 

Die 4 Gründe, warum wir unserem Körper nicht mehr vertrauen – Grund 2: Zusatzstoffe

Zusatzstoffe werden immer häufiger in unserem Essen verarbeitet. Der Verbraucher fordert es in gewisser Weise, denn wir wünschen uns Produkte die schnell zuzubereiten sind, lange haltbar sind und gut schmecken. Damit ein Produkt genau so wird, muss etwas gepanscht werden. Man kann sich dem entziehen, aber nicht vollständig, wenn man auch noch am Sozialleben teilnehmen möchte. Beim Essen gehen zum Beispiel hat man nicht immer die Kontrolle.

Was passiert wenn wir Zusatzstoffe zu uns nehmen? 

Die Inhaltsstoffe können bewirken, dass unser Gehirn beeinflusst wird. Durch handelsübliche Chips bspw. wird unser Sättigungszentrum ausgeschaltet, das Belohnungszentrum wird aktiviert. Somit können wir gar nicht anders, als die ganze Tüte Chips aufzuessen. Wir haben ein schlechtes Gewissen und der Teufelskreis ist in Gang gesetzt. 

Zusatzstoffe sind gar nicht immer so leicht zu erkennen, da es in Deutschland keine vollständige Deklarationspflicht gibt. Hinter dem Begriff „Aroma“ können bis zu über 120 Aromen stecken, die nicht ausgewiesen werden müssen. Und genau diese Menge befindet sich beispielsweise in einem einzigen Softdrink.

Um dem zu entgehen, ist “frisch kochen” die Devise. Ich bin mir sicher, auch du kannst hier noch einen Schritt in die richtige Richtung gehen, weg von Zusatzstoffen und Aromen. Ein guter Tipp: Verpackungsfrei essen. Und wenn doch mal eine Verpackung zum Einsatz kommt, checke am besten die Zutatenliste. Vor 5 Jahren dachte ich schon, ich ernähre mich gesund, aber es geht immer noch einen Tick besser. Ein gutes Beispiel ist die Gemüsebrühe, die vermutlich in kaum einem Vorratsschrank fehlt. 

Schau doch mal auf das Etikett deiner Gemüsebrühe, die du zuHause stehen hast. Wie viele Begriffe auf der Zutatenliste kennst du? Das „Nicht-Wissen“, was wir hier überhaupt zu uns nehmen führt dazu, dass wir immer mehr den Überblick verlieren. Wir wissen auch nicht, wie Zusatzstoffe langfristig auf unseren Körper und unsere Gesundheit wirken.   

Die 4 Gründe, warum wir unserem Körper nicht mehr vertrauen – Grund 3: Portionsgrößen

In Restaurants werden die Portionen immer größer. Vielleicht bist du so erzogen worden, dass du deinen Teller leer essen musst? Oder hast die “Geiz ist Geil” Mentalität verinnerlicht? So oder so verleitet es dich dazu, mehr zu essen, obwohl du eigentlich satt bist. Fatal für deine Körperintelligenz. Denn je häufiger du deinen natürlichen Sättigungspunkt überschreitest, umso mehr geht dein Gefühl für genau diese Sättigung verloren.

Die 4 Gründe, warum wir unserem Körper nicht mehr vertrauen – Grund 4: der Einfluss der Medien

Durch Aussenwelt beeinflusst uns bei allen Themen rund um unsere Ernährung enorm. Diäten prägen unser Leben – mal sind Fette böse, mal Kohlenhydrate. Was kommt als nächstes? Proteine, die aktuell noch sehr gehyped werden? Neben Diäten gibt es Ernährungsformen und -trends wie Sand am Meer. Wir wissen selber nicht mehr, was für uns jetzt wirklich richtig oder falsch ist. Die Schlagzeilen sind voll von den neuesten Tipps, um Gewicht zu verlieren. Wir kommen nicht drum herum, das Thema ist wahnsinnig präsent. 

Wir werden von aussen bombardiert und werden in uns immer unsicherer, ob unsere Signale des Körpers wirklich stimmen können. Wo sie doch so gar nicht dem entsprechen, was die aktuelle Empfehlung lautet.

Wenn unser Körper nach Schnitzel, Schokolade oder Pommes verlangt, wird es in diesem Moment das richtige sein. Vielleicht hast du gerade viel Stress und Ärger oder brauchst einfach was Warmes. Irgendwann wird sich das wieder ändern und das Gegenteil wird der Fall sein. Dein Körper wird auch wieder nach etwas Frischem verlangen. 

Die wichtigste Voraussetzung, um deinem Körper vertrauen zu können: Streiche Verbote aus deinem Leben. Denn mit Verboten arbeitet dein Kopfhirn gegen dich. 

Mit viel Disziplin kannst du dich zurückhalten und auf gewissen Dinge verzichten. Langfristig gesehen funktioniert das nicht und es macht auch nicht wirklich glücklich. Von heute auf morgen sagen: “jetzt ist alles erlaubt” kann allerdings erstmal ins Gegenteil umschlagen und nicht sofort das erzielen, was du dir wünscht. Wenn das Gewicht erstmal nach oben geht, ist es äusserst schwierig, weiterhin darauf zu vertrauen, dass dein Körper dir die richtigen Signale gibt. 

Deshalb rate ich dir unbedingt dazu, dir Unterstütztung zu suchen. Es braucht viel Ruhe und Zeit mir dir und deinem Körper, loslassen, was war. Dein Unterbewusstsein ist voll mit gespeicherten Erlebnissen – diese können nicht auf Knopfdruck gelöscht werden. Schritt für Schritt kannst du aber ganz sicher ans Ziel kommen. Ich durfte die Erfahrung selbst machen und habe heute zum Glück meinen Weg gefunden, mich nicht mehr den ganzen Tag mit dem Thema Essen beschäftigen zu müssen. 

Es ist eine wahnsinnige Befreiung, wenn man aus dem Bauch heraus entscheiden kann, was man gerade essen möchte. Es ist ein riesiger Gewinn an Lebensfreude, einfach nach Lust und Laune zu reagieren. 

Um dich auf deinem Weg zu unterstützen, habe ich die “truly happy” Challenge entwickelt. Ich begleite dich 21 Tage lang und gebe dir jeden Tag einen Impuls, eine Aufgabe, die dir hilft, dich deinem Körper wieder bewusst zu werden. So dass du energievoll in den Tag starten und Gewicht verlieren kannst. 

Hier kommst du zur Challenge: 
https://www.happyness-muenchen.de/truly-happy

Werde nicht irgendeinem Ideal oder der Gesellschaft gerecht, sondern handele nach deinem Gefühl, so dass es dir gut geht. 

Dein Körper weiss Bescheid! 

Neujahrsvorsätze in die Tat umsetzen | so schaffst du es!

Du hast deine Neujahrsvorsätze schon wieder über Board geworfen? In dieser Folge sage ich dir, wie du es schaffst, deine Neujahrsvorsätze so zu formulieren, dass du sie auch wirklich in die Tat umsetzt. Ohne wenn und aber – und sogar noch Spaß dabei hast 😉

Für einen guten Start ins neue Jahr führe ich gerade mein RESET Programm durch. 3 Tage, in denen ich dich in meiner Facebook-Gruppe kostenlos begleite.

Die Inhalte des Programms gibt es im Anschluß auf meiner Website zu erwerben.
3 Tage, nach denen du dich wieder wie neugeboren fühlst, weil du den RESET-Knopf gedrückt hast. Deine Zellen werden umprogrammiert auf “abnehmen”, dein Geist wird befreit von falschen Ernährungsdogmen und belastenden Blockaden.
RESET – mein Erfolgsbooster für dein Wohlfühl-Ich.
https://www.facebook.com/groups/intuitiv.zum.wohlfuehl.ich/

Hier geht’s zur Podcastfolge auf iTunes und Spotify

Kalorienzählen

In der heutigen Podcastfolge möchte ich dir sagen, warum Kalorienzählen meiner Ansicht nach keinen Sinn macht.

Früher habe ich tagtäglich meine Kalorien gezählt und auch heute begegne ich immer wieder Menschen, die sich an diesem Prinzip orientieren. In dieser Podcastfolge erkläre ich dir den Hintergrund, du erfährst meine Meinung zum Thema und bekommst Tipps, wie du dich vom Kalorienzählen befreist. Viel Spaß beim Anhören!

Hier geht’s zur Podcastfolge auf iTunes und Spotify

Kalorien – was ist das überhaupt?

Kalorien sind laut Definition eine “veraltete” Maßeinheit der Energie, die ich benötige um
1 Gramm Wasser unter bestimmten Bedingungen um 1 Grad Celsius zu erwärmen.

Was sind diese Bedingungen? Sowohl die Umgebungstemperatur ist entscheidend, als auch die Art des Wassers, die chemische Reinheit, die Zusammensetzung und vieles mehr.

Ebenso wie in dieser Definition müssen auch beim Menschen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, um wirklich eine verlässliche Aussage darüber zu bekommen, wie viel Kalorien wir pro Tag exakt brauchen und verbrauchen.

Wer Kalorien zählt, oder schon mal gezählt hat, kennt vermutlich folgende Formel:

Gewicht * 24 (* 0,9 wenn du eine Frau bist).

Dies ist dein Grundumsatz, den du ohne größere Anstrengung jeden Tag verbrauchst.
Du kannst diesen Wert um 40% erhöhen, um deine tägliche Aktivität pauschal dazu zu rechnen. Für Sport und ein extra an Bewegung kannst du nochmal ca. 400-600 kcal dazu rechnen.
Macht summa summarum ca. 2.000 kcal -2.500 kcal.
Dieser Wert bezieht sich nun auf dein Gewicht. Viel mehr wird von dir nicht berücksichtigt.

Was halte ich vom Kalorien zählen?

Ganz ehrlich? Das funktioniert nicht!
Denn jeder Tag ist unterschiedlich.

An einem Tag bewege ich mich viel. Ich habe viel zu tun, Denkarbeit aber auch körperliche Arbeit, draussen ist es kalt. Ich bewege mich viel, mache Sport.

Ein Sommertag, ich liege den ganzen Tag in der Wiese, entspanne, lese in der Sonne ein Buch, bewege mich kaum. Mir ist heiß – zu faul für jegliche Bewegung.

Zwei Tage, zwei verschiedene Außentemperaturen, zwei verschiedene Körpertemperaturen, unterschiedliche Aktivitätslevel, Gehirnleistung.

Glaubst du, der oben berechnete Wert trifft nun auf beide Tage gleichermaßen zu? NEVER!
Die Tage und die “Bedingungen” sind einfach völligst unterschiedlich. Und das ist nicht nur bei diesen beiden Extrembeispielen so, sondern wirklich JEDEN Tag. Eine Frau hat zusätzlich noch einen monatlichen Zyklus, in dem sich sehr viel verändert. Dazu kommt: Wir schlafen nicht jede Nacht gleich. Das Stresslevel ist nicht immer gleich. Regenerationsphasen unterschiedlich lang. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die sich von Tag zu Tag unterscheiden.

WIE KANNST DU DICH VOM KALORIENZÄHLEN BEFREIEN?

Iss regelmäßig. Vertraue deinem Körper, dass er dir immer die richtigen Signale geben wird, was du wann essen solltest. Das ist meiner Ansicht nach die einzig wahre Methode, um sich von Diäten und Ernährungsregeln zu befreien.  Versuche dich mal zu beobachten. Wie ist es heute, an einem kalten Wintertag? Vergleiche diesen Tag mit einem Tag im Sommer und überlege dir, wie sich deine Essgewohnheiten unterscheiden. Isst du anders? Andere Mengen? Andere Lebensmittel? Vielleicht, weil du es steuerst. Vielleicht aber auch, weil dein Körper dir andere Gelüste signalisiert.

Dein Körper wird dir immer und jeden Tag sagen, wie viele Kalorien du brauchst. Und ich bin mir sicher, diese Zahl ist jeden Tag eine andere. Insofern kannst du dir das Mitzählen sparen.
Erlaube dir dabei alles und vergiss Verbote. Das kann anfangs etwas schwierig sein und eventuell braucht dein Körper etwas Aufholarbeit, je nachdem was du ihm die letzten Jahre zugemutet hast. Vielleicht hast du erstmal unbändige Lust auf Schokolade oder Süßigkeiten. Vertraue deinem Körper, dass er das genau jetzt braucht. Es wird sich legen und die Lust auf frisches Essen wird wieder kommen.

Vertraue deinem Körper. Dein Körper wird dir sagen, was du brauchst.
Dein Körper weiß Bescheid!

Meine Top 3 Last Minute Weihnachtsgeschenke

Meine TOP 3 Geschenkideen

Weihnachten kommt ja jedes Jahr wieder total unverhofft. Und wie immer fehlen in letzter Sekunde doch noch ein paar Geschenke. Für die Nachbarin, die Kollegin, den Wichtel…
Ich habe drei Geschenkideen, die ich sehr gerne verschenke und die immer gut ankommen. Eigentlich habe ich diese drei Dinge selber immer zu Hause, weil ich sie regelmäßig brauche, total liebe und einfach nicht mehr missen möchte.
Glücklicherweise brauchst du nicht viel. Vielleicht hast du die einzelnen Zutaten sogar zu Hause? Wenn nicht, sind sie schnell besorgt und die Zubereitung dauert jeweils nur wenige Minuten. In ein schönes Glas verpackt, sieht es auch noch schön aus und bleibt länger haltbar.

LAST MINUTE WEihnachtsgeschenk nummer 1:
XMAS-MÜSLI-TOPPING

Hacke 10 frische Walnüsse und 10 frische Erdnüsse klein, gib 2 kleingeschnittene getrocknete Feigen und 2 Datteln dazu sowie 1 EL Zimt. Vermixe alles in einem Mixer und mixe so lange, bis du kleine “Brösel” hast. Fülle das Topping in ein schönes Glas und verschließe es luftdicht, dann hält es länger. Die angegebene Menge ergibt ein kleines Glas (ca. 100ml). Easy, oder?

LAST MINUTE WEIHNACHTSGESCHENK NUMMER 2: KRÄUTERMISCHUNG

Nimm jeweils einen Teelöffel Koriandersamen, Kreuzkümmel und Kümmel oder Fenchel (nach Belieben). Du kannst nun dies als orientalische Gewürzmischung in ein kleines transparentes Tütchen packen und schön beschriften. Du kannst die Gewürzmischung aber auch direkt im Mörser zermahlen und dann erst verpacken. Entweder in eine transparente Tüte oder ein kleines, verschließbares Glas. Schmeckt nach Urlaub – hervorragend z.B. über Ofengemüse, aber auch zu Reisegerichten, im Salat und vielem mehr. Einfach mal ausprobieren.

LAST MINUTE WEIHNACHTSGESCHENK NUMMER 3:
BODY SCRUB

Mein absolutes Highlight, in dessen Genuss du vielleicht schon mal gekommen bist? Das Peeling ist super leicht zuzubereiten und macht deine Haut babyweich. Ich verwende es meistens für die Hände, aber du kannst es auch am ganzen Körper anwenden. Und so geht’s:
Ca. 300g Rohrzucker oder herkömmlichen Zucker mit ca. 3 EL flüssigem Kokosöl (im Wasserbad geschmolzen) vermischen. 1 EL dazu geben, gut verrühren, in ein verschließbares Glas füllen. Fertig.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Verschenken oder auch selbst behalten. Am besten machst du gleich etwas größere Portionen, denn alle drei Dinge kann man wirklich jederzeit gut gebrauchen.

Interview mit Tom Kaules | Birgit Engert in Toms Talk Time – DER Erfolgspodcast

Meine große Vision ist es, Diäten aus dem Alltag zu verbannen, damit jeder wieder unbeschwert essen und sein Leben genießen kann. Weg von all den guten Ratschlägen, hin zu mehr Körperbewusstsein und zurück zur körpereigenen Intelligenz. Das ist in der heutigen Zeit sehr schwierig, aber machbar. Über Offline- und Online-Coachings möchte ich möglichst viele Frauen dazu bewegen, sich selbst wieder mehr Vertrauen zu schenken und sich nicht durch all die Ratschläge von aussen verrückt zu machen. Durch die einzigartige Kombination aus leicht vermitteltem Ernährungswissen, Bewusstseinsübungen und Meditationen, Mentaltrainings und Kinesiologie kann es mit meiner Hilfe garantiert jeder schaffen, sich im eigenen Körper wieder wohl zu fühlen. Dies schreibt Tom als Intro für das gemeinsame Interview zum Thema Körperbewusstsein.

Hier kannst du die komplette Folge anhören:

558 – Birgit Engert – Endlich Wohlfühlgewicht: zurück zu gesundem Körperbewusstsein

Wenn dir die Folge oder der ganze Podcast gefällt, hinterlasse doch eine Rezension. Nichts ist wichtiger für einen Podcaster, als gute Bewertungen! Hier findest du eine gute Anleitung von Tom:

https://tomstalktime.com/rezension-bewertung-auf-itunes-schreiben/

HAPPY TALK Spezial | Melanie im Interview: Lipödem mit Ernährung & Bewegung überwinden

Ein neues Interview ist online. Ein spannendes Interview mit meiner ehemaligen Kundin Melanie. Vielen Dank liebe Melanie für deine offenen Worte – eine wahre Inspiration für alle Frauen, die heute noch Diäten folgen!

Melanie war vor einigen Jahren meine Kundin und hat seitdem ihr Leben auf den Kopf gestellt. Sie steht vor einer besonderen Herausforderung und erhielt in jungen Jahren die Diagnose Lipödem. Wie sie dies meistert und ihre Ernährung und ihr Bewegungsprogramm seit unserem ersten Treffen angepasst hast, erzählt sie dir in dieser unglaublich spannenden Podcastfolge.
Viel Spaß beim Zuhören. Wenn du deine Geschichte mit vielen anderen Frauen teilen möchtest, dann melde dich gerne. Ich freue mich immer über interessante Stories, die ich in meinem Podcast aufnehmen kann.

Hier geht’s zur Podcastfolge auf iTunes und Spotify

Ohne Extrapfunde durch den Advent

Hast du Bedenken in der Weihnachtszeit zuzunehmen? Verbietest dir Plätzchen, Lebkuchen und Co, bzw. versuchst dich zu zügeln? Ich sage dir, wie du es schaffst, entspannt und unbeschwert und OHNE Gewichtszunahme durch die Adventszeit zu kommen. Und du wirst sehen: es ist eigentlich ganz einfach 😉

Das versprochene Plätzchenrezept dazu findest du hier:

Die weltbesten Zimtsterne

Hier geht’s zur Podcastfolge auf iTunes und Spotify