Nie wieder Ausreden!

Welche Ausreden haben in deinem Leben Platz? Ich bin mir sicher, dass wir uns nur Ausreden schaffen für Dinge, die uns nicht wichtig genug sind.
Du willst abnehmen? Wenn dir immer wieder neue Ausreden einfallen, die dich an deinem Vorhaben hindern, könnte es sein, dass dein Körper mit dem Abnehmen bestimmte Dinge verbindet, die er nicht für gut befindet. Und sträubt sich dein inneres gegen dein Ziel. Abnehmen = Verzicht, Verbote, Einschränkungen?
Nur wenn du zu 100% überzeugt bist, dein Ziel erreichen zu wollen, werden sich auch keine Ausreden mehr in dein Leben schleichen. Es ist also eher eine Frage der Motivation, und keine der Ausreden.

Hier sowie auf iTunes und Spotify kannst du dir den Beitrag anhören:

Welche Ausrede bestimmt dein Leben? 

Und was motiviert dich, wenn du abnehmen möchtest? Wenn die Motivation größer ist als die Ausrede, kommst du ans Ziel. Und genau darum geht es heute. 

Beim darüber nachdenken ist mir zu allererst meine liebste Ausrede eingefallen: ich habe keine Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden Zeit, und das jeden Tag. Es ist also nur eine Frage der Priorisierung all deiner Tätigkeiten. 

Was willst du wirklich? Was motiviert dich? Was wünscht du dir? 

Wenn du das weisst, brauchst du auch keine Ausreden mehr. Wir sollten uns nicht immer mit den Ausreden beschäftigen, sondern viel mehr mit der Motivation hinter dem Ziel.

  • Was nehme ich mir vor?
  • Warum nehme ich es mir vor?
  • Wie gestalte ich den Weg dorthin genau so, dass ich keine Ausreden mehr brauche? 
  • Welche Bedürfnisse habe ich eigentlich? 
  • Was ist mir wichtig in meinem Leben?
  • Was macht mir so richtig Spaß? 

Wenn du all das geklärt hast, findest du z.B. auch die für dich perfekte Bewegung, für die du keine Ausreden brauchst, sondern die du wirklich gerne machst. Du hast dann innere Antreiber, die dich dazu bringen, genau das zu tun. Du musst dich nicht zwingen. 

Ich möchte dir das an einem Beispiel verdeutlichen.

Früher war ich echt faul.

Beim 2000m Lauf hab ich mich hinter der Matte versteckt, weil es mir zu weit war und ich keinen Sinn darin gesehen habe, Runden zu laufen. 

Irgendwann wollte ich abnehmen. Laufen soll da ganz gut sein, also bin ich es angegangen. Angefangen mit 5 Minuten habe ich mich langsam gesteigert. Das Gewicht, was ich verlieren wollte, war meine Motivation, ich wollte mich wieder wohl fühlen. Das war mir wichtiger als der Schmerz, den das Laufen mit sich gebracht hat. Ich habe gar nicht so lange nachgedacht, bis mir eine Ausrede einfallen könnte, ich bin einfach los, laufen gegangen.

Irgendwann stand das Abnehmen nicht mehr im Vordergrund.

Ich wollte an einem Wettkampf teilnehmen. Also habe ich mich 2007 für meine ersten Marathon angemeldet. 2010 kam der nächste. Und so hatte ich eine neue Motivation, laufen zu gehen. Immer wenn die Frage im Raum stand: soll ich oder soll ich nicht, hatte ich mein großes Bild im Kopf und wusste: keine Ausrede zählt. 

Heute bin ich davon abgekommen und laufe heute nur noch Halbmarathon. Das ist eine gute Distanz, bei der ich nicht so viel trainieren muss. Noch lieber ist mir inzwischen allerdings der Triathlon. Denn ich habe festgestellt, dass mir Schwimmen und Radfahren viel mehr liegt als laufen. Es fällt mir auch viel leichter. Laufen gehe ich trotzdem noch gerne, weil es so schön unkompliziert ist. Heute aber ohne Zwang, einfach um abzuschalten.

Meine Motivation beim Laufen ist heute nicht mehr, dass ich abnehmen möchte, sondern einfach das gute Gefühl, was ich dadurch bekomme. 

Birgit Engert

Deshalb gibt es natürlich heute öfters mal Dinge, die ich vorschiebe und lieber machen als das Laufen. Ich suche mir quasi Ausreden. Eigentlich würde ich es aber nicht als solche bezeichnen, denn eine Ausrede habe ich ja nur, wenn ich mir etwas vornehme, es aber nicht durchziehe. Ich gehe heute laufen, wenn mir danach ist. Hier ist mir meine Intuition inzwischen wichtiger. Wenn der ein oder andere Lauf auf dem Plan steht, aber nicht zu meiner aktuellen Lust, zu meinem aktuellen Zustand passt, dann ist es eben so. Dann verschiebe ich mein Lauftraining schon mal. 

Und genau das möchte ich dir mitgeben. Lebe nicht nach Zwängen oder nach dem was die Gesellschaft von dir erwartet. Sondern lebe nach deinen Bedürfnissen. Folge deinen Instinkten. Und da sind nun mal alle unterschiedlich.

Ich bin mir ganz sicher, dass in jedem von uns ein natürlicher Drang zu Bewegung und zu gutem Essen steckt.

Jeder Körper hat einen inneren Kompass, der ihn durchs Leben leitet. Der sagt, welche Lebensmittel wann gut sind, wann Bewegung toll wäre und wann der Körper Ruhe braucht. Das klingt jetzt ziemlich einfach, und das ist es eigentlich auch.

Auch bei mir hat es jahrelang gedauert, bis ich es verstanden habe, dass ich alles eigentlich in mir trage. Ich war immer sehr diszipliniert. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, habe ich alles dafür gegeben es auch zu erreichen. So viele Ausreden gab es bei mir nicht. Wenn ich aber keine wirkliche Motivation mehr hatte, etwas zu tun, das große Ganze gefehlt hat, dann kamen immer mehr Ausreden ins Spiel. 

Und die gibt es auch heute noch, aber ich gehe anders damit um. Ich frage mich ganz bewusst: warum drücke ich mich davor? Ist es vielleicht nicht das Richtige? Fehlt mir irgendwas? Und dann denke ich wieder an das große Ziel und weiss, ich bin richtig. Die Ausrede darf warten. 

Wenn du etwas mehr Bewusstsein in deinen Alltag bringen möchtest, freue ich mich, wenn du bei TRULY HAPPY dabei bist. Am 15.4. starten wir gemeinsam in eine neue Runde!

Gesunde Ernährung_ neu definiert

Gesunde Ernährung – neu definiert

Gesunde Ernährung – das ist so ein großes Thema. 

Und vielen fällt es wirklich schwer, sich gesund zu ernähren. Ich möchte anfangs erstmal kurz darauf eingehen, was überhaupt gesund bedeutet. 

Es gibt verschiedene Definitionen: 

Wenn man der DGE glaubt, ernährt man sich gesund wenn man viel Getreide, am besten in Form von Vollkornprodukten isst, kombiniert mit Obst, Gemüse, ab und zu Fisch und Fleisch sowie wenig Fett und noch weniger Süßigkeiten. 

Wer auf den LowCarb-Zug aufgesprungen ist würde gesund vermutlich etwas anders interpretieren. Viele meiner Kundinnen erläutern mir das oft so: morgens Obst mit Joghurt, mittags nur Salat oder Suppe, und abends noch was kleines oder manchmal auch gar nichts. 

Meine Meinung? Das ist beides nicht gesund. Gesund ist, was mir persönlich schmeckt, mir gut bekommt und mir Kraft und Energie spendet. Und die große Herausforderung dabei: das kann jeden Tag, ja sogar zu jeder Mahlzeit etwas anderes sein. 

Wie schaffst du es, für dich heraus zu finden, was wirklich gesund ist? 

Hör die meine Tipps an, um herauszufinden, was für dich – ganz individuell – gesund ist:

Hier findest du die Folge auf iTunes und Spotify

Hier ein paar Tipps, die du ausführlicher in meiner Podcastfolge hörst:  

  • Achte auf deinen Hunger
  • Nimm Sättigung wahr 
  • Iss bewusst 
  • Wähle viele natürliche Lebensmittel  
  • Trinke Wasser als Durstlöscher  
  • Reduziere Fertigprodukte (Achtung: was sind überhaupt Fertigprodukte? Hier meine ich nicht nur die Fertigpizza!)  
  • Und: bewege dich im Alltag 

Zu guter letzt noch ein Tipp, wie du raus kommst aus dem Hamsterrad, in dem du dich vielleicht gerade befindest: Verabschiede dich von negativen Glaubenssätzen. Als erster Schritt ist auch hier das Bewusstsein gefragt. Mache dir klar, was du so den ganzen Tag für Selbstgespräche führst. Das ist schon der erste Schritt zu einem besseren Umgang mit dir selbst.

Und wenn du noch mehr Tipps suchst, mache mit bei meiner 21-Tage-Challenge! Noch nie gehört? Hier findest du alle Infos: TRULY HAPPY

Systemische Aufstellung zur Klärung von Ernährungsthemen

Systemische Aufstellungen zur Klärung von Ernährungsthemen

In der heutigen Podcastfolge spreche ich mit Klaus Wienert über systemische Aufstellungen. Klaus erzählt uns, wie eine Aufstellung generell abläuft, welche Besonderheiten seine Aufstellungen haben und wir teilen unsere Erfahrungen die wir zum Thema gemacht haben. Da hat Klaus definitiv mehr zu berichten. Ich durfte im Januar das erste Mail Teil einer seiner Aufstellungen sein und fand es wirklich erstaunlich, was alles möglich ist. Wie du systemische Aufstellungen nutzen kannst, wenn dich ein Thema rund um deine Ernährung begleitet, weisst du, nachdem du diese Folge gehört hast.

Möchtest du mehr erfahren?
Dann hör rein in diese Podcastfolge – du findest sie auch auf
iTunes oder auf Spotify.

Mehr zum Thema Aufstellungen findest du auf der Website von Klaus: https://www.licht-gesundheit-energie.de/aufstellungen/

Emotionaler Hunger

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

In meiner letzten Podcast-Folge ging es um emotionalen Hunger. Was ist überhaupt der Unterschied zu normalem Hunger und wie kann ich beides unterscheiden?  

Heute möchte ich daran anknüpfen und dir Tipps mit auf den Weg geben, was du machen kannst, wenn du erkannt hast: ich esse einfach zu oft …  

  • weil mir langweilig ist, 
  • weil ich schlecht gelaunt bin, 
  • weil ich frustriert bin,
  • weil ich traurig bin. 

Wenn du dich in den letzten Wochen etwas beobachten konntest, hast du vielleicht schon ein bestimmtes Muster erkannt? 

Hast festgestellt, dass das Bedürfnis immer das Gleiche ist? Vielleicht ist es ein Bedürfnis nach Nähe, nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit. Vielleicht möchtest du dir selbst auch einfach mal was Gutes tun, und die schnellste Lösung hierbei ist: Schokolade! 

Was kannst du jetzt machen, um in diesen Situationen alternativ zu handeln? Sichere dir hier meine Strategie gegen emotionalen Hunger:

Meine Strategie gegen emotionalen Hunger

Es sind 5 ganz einfache Schritte, die du immer und jederzeit – ob zu Hause oder unterwegs – durchgehen kannst. In der Podcastfolge erzähle ich dir mehr dazu. Hier kannst du dir die Folge anhören:

HAPPYTALK @ iTunes
HAPPYTALK @ Spotify

Wie gehst du mit emotionalem Hunger um? Schreibe mir gerne eine Email oder einen Kommentar auf Facebook oder Instagram, hier findest du auch einen Link zum Podcast.

fenchelrisotto

Fenchel-Risotto

1 kleine Zwiebel
etwas Öl
250g Risottoreis
ein Schuss Weisswein
ca. 1l heisses Wasser
1-2 Fenchelknollen (je nach Größe)
100ml (saure) Sahne
ca. 100g Parmesan (bzw. so viel du möchtest)
Radicchio
Salz, Pfeffer, frische oder getrocknete Kräuter

Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne. Gib eine gewürfelte Zwiebel und den Risottoreis dazu und röste beides etwas an. Wenn du möchtest gib etwas frischen oder getrockneten Thymian und/oder Rosmarin dazu. Lösche das Ganze mit einem Schuss Weisswein ab und fülle mit ca. einem Drittel des Wassers auf. Gib ca. 1 TL Meersalz dazu und lasse den Reis bei mittlerer Temperatur köcheln. Rühre dabei immer wieder um.

Sobald das Wasser verkocht ist, schütte neues Wasser nach und rühre fleissig weiter. Gib nach ca. 20 Minuten die klein geschnittenen Fenchelknollen dazu und lasse sie mitköcheln.

Kurz vor Ende der Garzeit kannst du die (saure) Sahne und frisch geriebenen Parmesan unterheben und die Hitze etwas runterstellen. Weiter gut verrühren und – falls die gewünschte Konsistenz noch nicht erreicht ist – nochmal etwas Wasser nach kippen.

Wenn du das Risotto mit Radicchio garnieren möchtest, schneide diesen in kleine Streifen und erhitze ihn in einer weiteren Pfanne in einem Öl-Honig-Gemisch. Das dauert nur wenige Minuten. Ist der Radicchio zu lange in der Pfanne, wird er schnell braun.

Jetzt heisst es nur noch schön Anrichten: Gib eine Portion Risotto auf den Teller, richte den Radicchio darauf an und gib etwas frisch gemahlenen Pfeffer und frisch geriebenen Parmesan darüber.

Und jetzt: genießen!

Emotionaler Hunger

Emotionaler Hunger

Wie du echten Hunger von emotionalem Hunger unterscheiden kannst!

Was genau ist eigentlich Hunger?

In meinen vielen Workshops und Seminaren frage ich immer wieder nach dem Unterschied zwischen Hunger und Appetit.
Manchmal bekomme ich die richtige Antwort, aber nicht immer. Denn es gibt viel zu viele Menschen, die sich heutzutage von ihrem Appetit leiten lassen und sich die Frage nach Hunger gar nicht mehr stellen. Die um Punkt 12 in die Kantine gehen, weil es eben Essenszeit ist. Die nachmittags zur Schokoschublade gehen, weil das zur Pause dazu gehört. Die sich abends den Bauch voll schlagen, weil sie im Restaurant fürs Essen bezahlt haben und nichts verkommen lassen wollen. 

Willst du diesen Beitrag lieber hören statt lesen? Dann gehe entweder auf iTunes oder Spotify oder höre dir die Folge hier an:

Wirklicher Hunger? Für viele ein Fremdwort. 

Hunger ist ein Signal deines Körpers, mit dem er dir sagen möchte, dass er Energie braucht. 

Energie, um am Leben zu bleiben. Ganz vereinfacht gesagt. 

Die meiste Energie brauchen wir übrigens tatsächlich einfach nur zum Überleben. Das ist der sogenannte Grundumsatz.Die Energie, die wir verbrauchen in dem wir einfach da sind. Dazu kommt Energie, um unsere tägliche Arbeit zu leisten, die vor uns liegt. Energie, um das Gehirn zu füttern, und irgendwann dann noch Energie um Sport zu machen.  

Sobald die Energie ausgeschöpft ist, verlangt unser Körper nach mehr. Wir essen. Dann folgt das Stop-Signal: Sättigung tritt ein. Ein sehr komplexes System, was aber sehr gut funktioniert. Wenn man es beachtet. Leider tun das heute viele Menschen nicht mehr und ganz viele andere Dinge beeinflussen unser Leben. 

Übrigens: wenn du den Hunger einfach missachtest, und nichts isst weil du denkst davon wirst du schlank: Pustekuchen. Dein Körper holt sich die Energie dann einfach woanders. Was langfristig dazu führt, dass dein Stoffwechsel verlangsamt wird. Das wäre aber an dieser Stelle zu komplex. 

Merke dir einfach: Hunger – Essen, Sättigung – Stop 😉 

Anzeichen für echten Hunger sind körperlicher Natur!

Dein Magen knurrt, dein Leistung sinkt, du fühlst dich geschwächt und der Blutzuckerspiegel sinkt langsam in den Keller. Bei manchen Menschen entsteht vermehrter Speichelfluss und es können auch Kopfschmerzen auftreten, Schwindel und Übelkeit. Hunger ist in der Regel beständig und verschwindet nicht einfach nach ein paar Minuten. Echter Hunger bleibt. Und: Hunger ist wenig zielgerichtet. 

Wenn du Appetit hast, oder auch emotionaler Hunger auftritt, hast du das Bedürfnis nach etwas Besonderem, nach einer ganz speziellen Mahlzeit. 

Hunger? Da darf es alles sein. Ich esse da oft die wildesten Kreationen, einfach um den schlimmsten Hunger erst einmal zu stillen. 

Frag dich doch mal selbst: wann warst du das letzte Mal richtig hungrig? Und dann gehe mal ein paar Jahre zurück, vielleicht sogar Jahrzehnte: Ich kann mich noch gut an den Einkauf im Tante-Emma-Laden erinnern: Joghurt, Milch, Wurst, Käse, Obst, Gemüse – alles da. 

Es gab Basics, die aber total ausreichend waren und die uns auch das Gefühl gaben, nicht verhungern zu müssen. Wir konnten uns noch auf unsere Signale verlassen. Wir konnten bei Hunger essen, bei Sättigung aufhören. Heute leben wir im Überfluss. Viel zu viele Produkte, viel zu viele Informationen. 

Was folgt? Wir lassen uns von der Aussenwelt leiten. Lassen uns auf Gerüche ein, auf bestimmte Uhrzeiten, und wir lassen uns von unserer Gefühlswelt leiten. Wann immer der Auslöser von deinem Essen nicht das wirklich körperliche Signal HUNGER ist, frage dich was dahinter steckt. 

Eine Gewohnheit? 
Emotionen? 
Appetit? 

Wir essen, obwohl wir keinen Hunger haben. Essen weiter, obwohl wir schon satt sind. 

Hier spielt unsere innere Gefühlswelt eine große Rolle. Mit Essen kann man sehr viele Bedürfnisse befriedigen, zumindest kurzzeitig. Ich glaube, dass hinter jedem Essen, was nicht durch Hunger ausgelöst wird, eine Emotion steckt. Beobachte dich doch mal und schaue, aus welchen Gründen du isst. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. 

Auch ich esse manchmal etwas, einfach weil es Spaß macht und es mir schmeckt, auch wenn ich keinen Hunger habe. Das kann ich aber einfach akzeptieren, wenn kein Gefühl damit verknüpft ist. Und auch wenn ein Gefühl dahinter steckt: akzeptiere es und versuche es anzunehmen. 

Emotionalen Hunger zu erkennen heisst auch, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Bei meinem Retreat in Spanien tun wir genau das: 3 Tage lang geht es nur um dich: SELFLOVE RETREAT

Alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze einfach auflösen

In dem heutigen Beitrag gebe ich dir einen Einblick in das Thema Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Was ist ein Glaubenssatz überhaupt? Wie kannst du ihn entlarven und vor allem: wie kannst du vorhandene Muster und negative Glaubenssätze einfach verändern!

Du kannst den Beitrag auch hören – hier, auf iTunes oder Spotify!

Glaubenssätze spielen immer wieder eine Rolle in meiner Arbeit. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit wusste ich gar nicht, was das überhaupt ist, so ein Glaubenssatz. Deshalb möchte ich dir heute mehr darüber erzählen: 

  • Was ist ein Glaubenssatz?
  • Was hat er mit deinem Verhalten zu tun? 
  • Und wie kannst du beides verändern? Verhalten und Glaubenssatz? 

Das ist halt so …

Immer wieder sehe ich bei meinen Kundinnen, aber auch im Alltag, in meiner Familie oder bei meinen Freunden, wie sehr sie auf Glaubenssätze fokussiert sind. Ganz oft gibt es Dinge im Leben, die „sind halt einfach so“. Da kann man nichts machen, denn es ist halt so. Vielleicht kennst du das auch? 

Wir fühlen uns wie festgefahren, haben keine Wahl, sind einem bestimmten Schicksal ausgesetzt, die Hände sind geknebelt. 

Ich bin mir heute sicher, dass wir immer eine Wahlmöglichkeit haben. 

Wir können immer etwas ändern, denn vieles ist einfach nur ein altes Muster, ein Verhaltensmuster oder ein Denkmuster. Oder eben ein Glaubenssatz. 

Glaubenssatz – was ist das eigentlich?

Für mich ist ein Glaubenssatz etwas, was uns unser Leben lang begleitet. Und bei allem was ich denke, frage ich mich heute immer wieder, ob das jetzt wieder ein altes Muster ist oder Wirklichkeit – oder einfach nur ein Glaubenssatz? Ein Glaubenssatz ist meist nicht mehr als ein festgefahrener Gedanke. Und ein Gedanke ist einfach nur ein Gedanke und nicht mehr. Viel zu oft glauben wir in unseren Gedanken die Wirklichkeit zu sehen. Wir denken über 60.000 Gedanken an einem Tag. Übrigens sind ca. 87% davon negativer Natur. Oft versuchen wir diese Gedanken dann zu verdrängen. Viel besser wäre es, sie zu akzeptieren oder sie aufzulösen. Vielleicht passiert auch das eine mit dem anderen. Der Gedanke löst sich auf, weil wir ihn annehmen und akzeptieren.

Typische, negative Glaubensssätze meiner Kunden 

Ich bin zu dick. 
Meine Waden hab ich geerbt, die sind halt so. 
Ich kann nicht abnehmen. 
Ich bin einfach zu faul. 
Mein Schweinehund ist zu groß. 
Meine Motivation zu klein. 
Ich bin nicht diszipliniert genug. 
Ich esse zu gerne. 
Ich bin für Sport nicht gemacht. 
Ich bin zu müde. 
Ich habe zu viel zu tun. 
Ich bin nicht gut genug. 
Ich habe es nicht verdient. 

All diese Sätze begleiten viele von uns Tag für Tag. 

Aber was wäre, wenn ich dir heute sage, dass du deine Gedanken auch verändern kannst? Und damit bestimmte Muster verändern kannst? Bestimmte Handlungen verändern kannst? Und das alles: total einfach und ohne große Anstrengung? 

Wenn du dir und deinem Körper jeden Tag sagst, „ich bin dick!“, wird er es dir auch glauben. Du identifizierst dich irgendwann mit diesem Gedanken. Versuche, diese Identifikation zu lösen. Akzeptiere, dass es einfach nur ein Gedanke ist. In vielen Dingen kann dein Gehirn auch nicht unterscheiden: Hast du etwas wirklich erlebt oder hast du es dir nur vorgestellt? Das macht für dein Gehirn keinen Unterschied. Also – denk doch mal etwas, was du noch nicht gedacht hast. Denk doch mal, dass du schlank bist. Dass du schöne, schlanke Wadln hast und dass du abnehmen kannst, denn du bist ein Meister im Abnehmen. Mit jedem Schritt purzeln bei dir die Pfunde. Du bist total motiviert und bleibst immer am Ball.   

Allerdings solltest du nicht einfach nur irgendwelche positiven Sätze vor dich hinsagen. Denn einfach nur „drüber bügeln“ kann auch schief gehen. 

Ich arbeite mit meinen Kunden immer erstmal sehr intensiv daran, die Muster aufzuspüren, was ist überhaupt das Problem. Was wird gedacht? 

Dazu habe ich verschiedene Übungen, die ich mit meinen Kundinnen mache. Teils aus der Kinesiologie, teils aus dem Mentaltraining, teils Übungen zum Erwecken der Körperintelligenz. 

Eine ganz einfache Übung

Eine ganz einfache Übung ist bspw. das Klopfen der Thymusdrüse. Hiermit kannst du deinem Unterbewusstsein sozusagen signalisieren, dass du es ernst meinst. Hast du einen negativen Glaubenssatz entlarvst, suchst du das positive Gegenstück und klopfst ganz leicht auf dein Brustbein. Dazu sprichst du den Satz und versetzt dich dabei am besten in die entsprechende Situation.

Probier es einfach mal aus und versuche so, alte Gedankenmuster abzulegen und dein Verhalten zu verändern. 

Viel Erfolg!

Mindset - aktiv umdenken

Aktives Umdenken – so klappt’s mit deinem Mindset

A ist der dritte Buchstabe meiner HAPPY’N’ESS BNA. 

A wie aktiv. 

Viele denken in erster Linie an Aktivität, also Bewegung, Sport & Co. 

Ich verbinde mit dem Wort „aktiv“ noch viel mehr. Aber höre selbst: wie immer findest du auch diese Folge auch auf iTunes oder Spotify. Ich freue mich auf deine Rezension, wenn dir die Folge gefallen hat!

An was denke ich also bei dem A? Zu allererst an das aktive Denken. 

Viel zu viele Menschen lassen sich in ihrem Alltag steuern. Führen nur aus, lassen Dinge auf sich zukommen, reagieren. Statt aktiv zu werden, statt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ihren Alltag zu planen und zu agieren, statt immer nur zu reagieren. 

Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst auch du deinen Alltag aktiv mit gestalten. 

Das Wichtigste dabei ist – wie so oft – die Frage nach dem Warum.
Was willst du erreichen und warum willst du es erreichen? 

Wenn diese Frage nicht geklärt ist, läuft eben alles einfach so, wie es der Zufall gerade so will. 

Wenn du aber weisst, was dein Lebensplan ist, was du erreichen möchtest, wo du hin willst. Dann kannst du den Weg dorthin auch aktiv mitgestalten. 

Das Warum muss gar nichts Grossartiges sein. Aktuell gibt es in den Sozialen Netzwerken ja tausende von Coaches, die dir beibringen wie du 5000 Euro am Tag verdienen kannst. Das muss nicht jedermanns Ziel sein. Dein Ziel kann auch sein, Zeit mit der Familie zu verbringen (was übrigens ein sehr schöner Lebensplan ist). Ein anderes Ziel wäre, etwas Besonderes zu erschaffen, was anderen Menschen hilft. Gesundheit ist ein ganz, ganz großes Ziel. Und vielleicht ist es bei dir auch das Ziel, schlank zu sein und das Wohlfühlen im eigenen Körper steht an erster Stelle. 

Es sollte ein großes Ziel, eine große Vision geben, auf die alle anderen kleinen Unterziele einzahlen. 

Ich zum Beispiel habe die Vision, Diäten und Ernährungsregeln, Verbote rund ums Essen aus dem Leben zu verbannen. Damit Frauen sich wieder wohl in ihrem Körper fühlen dürfen, aber auch um unseren Kindern eine gesunde Zukunft zu schenken. Und ich wünsche mir Zeit mit meiner Familie – denn die steht an erster Stelle. Deshalb muss meine Vision in den Alltag passen, es muss leicht gehen, und somit überlege ich bei allem was ich tue ganz genau, ob es auf mein Ziel einzahlt. 

Ein paar Beispiele:
Dein Ziel: Gesund alt werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Dein Ziel: schlank werden. Dann überlege dir bei allem, was du tust, ob es darauf einzahlt. 
Es ist immer eine Frage der Priorität und deines Fokus. Wenn du den Fokus auf diese eine große Vision legst, dann fällt dir jeder Schritt dorthin plötzlich ganz leicht. 

Ein paar einfache Tricks, um dich in Zukunft nicht durch den Alltag steuern zu lassen: 

  1. FIRST THING: YOU – lasse dein Handy erstmal noch schlafen, während du langsam in den Tag startest. 
  2. Finde zu deiner Kraft und suche dir ein Morgenritual, mit dem du in den Tag starten möchtest. 
  3. Mache dir einen Plan, indem du dir ein „Journal“ zurecht legst und dir aufschreibst, was du an diesem Tag erreicht haben möchtest.
  4. Suche dir zwischendurch immer wieder eine ruhige Minute um tief durchzuatmen und zu deiner Balance zu finden. Denn je weiter du dich von deinem Inneren entfernst, umso leichter lässt du dich von der Aussenwelt treiben. 
  5. Lasse den Tag abends Revue passieren. Schaue auf alles, was dir gut gelungen ist. Was dir nicht so gelungen ist wie geplant nimmst du als Learning mit. Notiere dir deine Erfolge und schlafe mit guten Gedanken ein.  

Und dann: Gute Nacht!

Schnell abnehmen, Diäten, Low Carb & Co

Über Diäten, Low Carb, Körperintelligenz und das Essverhalten unserer Kinder

Ich habe mal wieder ein Interview für dich. Ich spreche diesmal mit Julia Litschko, Gründerin von Confidimus. Wir sprechen über ihre eigene – zugegeben sehr kurzen – Diätkarriere, über Low Carb, unsere Körperintelligenz und über das Essverhalten unserer Kinder. Hör unbedingt rein, es lohnt sich! Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich über deine positive Bewertung. Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Zuhören!

Das Interview ist auch auf iTunes und Spotify zu finden!

Fleischpflanzerl mit Quinoareis

ergibt ca. 12 kleine Fleischpflanzerl

Du brauchst:

400g gemischtes Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
50g Haferflocken
1 Ei
Öl
Salz, Pfeffer

Vermenge das Hackfleisch mit der klein gehackten Zwiebel, den Haferflocken und dem Ei. Gib eine gute Prise Salz und etwas Pfeffer dazu. Forme kleine Pflanzerl, die du in der Pfanne in heissem Öl von beiden Seiten jeweils 4-5 MInuten anbrätst.

Dazu passt Quinoareis:

1/2 Tasse Quinoa (gut gewaschen) und 1/2 Tasse Reis mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz erhitzen. Bei mittlerer HItze ca. 15 MInuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und noch etwas nachquellen lassen. Nach Belieben etwas Schmand, Parmesan, Erbsen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

GUTEN APPETIT!