Alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze einfach auflösen

In dem heutigen Beitrag gebe ich dir einen Einblick in das Thema Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Was ist ein Glaubenssatz überhaupt? Wie kannst du ihn entlarven und vor allem: wie kannst du vorhandene Muster und negative Glaubenssätze einfach verändern!

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Glaubenssätze spielen immer wieder eine Rolle in meiner Arbeit. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit wusste ich gar nicht, was das überhaupt ist, so ein Glaubenssatz. Deshalb möchte ich dir heute mehr darüber erzählen: 

  • Was ist ein Glaubenssatz?
  • Was hat er mit deinem Verhalten zu tun? 
  • Und wie kannst du beides verändern? Verhalten und Glaubenssatz? 

Das ist halt so …

Immer wieder sehe ich bei meinen Kundinnen, aber auch im Alltag, in meiner Familie oder bei meinen Freunden, wie sehr sie auf Glaubenssätze fokussiert sind. Ganz oft gibt es Dinge im Leben, die „sind halt einfach so“. Da kann man nichts machen, denn es ist halt so. Vielleicht kennst du das auch? 

Wir fühlen uns wie festgefahren, haben keine Wahl, sind einem bestimmten Schicksal ausgesetzt, die Hände sind geknebelt. 

Ich bin mir heute sicher, dass wir immer eine Wahlmöglichkeit haben. 

Wir können immer etwas ändern, denn vieles ist einfach nur ein altes Muster, ein Verhaltensmuster oder ein Denkmuster. Oder eben ein Glaubenssatz. 

Glaubenssatz – was ist das eigentlich?

Für mich ist ein Glaubenssatz etwas, was uns unser Leben lang begleitet. Und bei allem was ich denke, frage ich mich heute immer wieder, ob das jetzt wieder ein altes Muster ist oder Wirklichkeit – oder einfach nur ein Glaubenssatz? Ein Glaubenssatz ist meist nicht mehr als ein festgefahrener Gedanke. Und ein Gedanke ist einfach nur ein Gedanke und nicht mehr. Viel zu oft glauben wir in unseren Gedanken die Wirklichkeit zu sehen. Wir denken über 60.000 Gedanken an einem Tag. Übrigens sind ca. 87% davon negativer Natur. Oft versuchen wir diese Gedanken dann zu verdrängen. Viel besser wäre es, sie zu akzeptieren oder sie aufzulösen. Vielleicht passiert auch das eine mit dem anderen. Der Gedanke löst sich auf, weil wir ihn annehmen und akzeptieren.

Typische, negative Glaubensssätze meiner Kunden 

Ich bin zu dick. 
Meine Waden hab ich geerbt, die sind halt so. 
Ich kann nicht abnehmen. 
Ich bin einfach zu faul. 
Mein Schweinehund ist zu groß. 
Meine Motivation zu klein. 
Ich bin nicht diszipliniert genug. 
Ich esse zu gerne. 
Ich bin für Sport nicht gemacht. 
Ich bin zu müde. 
Ich habe zu viel zu tun. 
Ich bin nicht gut genug. 
Ich habe es nicht verdient. 

All diese Sätze begleiten viele von uns Tag für Tag. 

Aber was wäre, wenn ich dir heute sage, dass du deine Gedanken auch verändern kannst? Und damit bestimmte Muster verändern kannst? Bestimmte Handlungen verändern kannst? Und das alles: total einfach und ohne große Anstrengung? 

Wenn du dir und deinem Körper jeden Tag sagst, „ich bin dick!“, wird er es dir auch glauben. Du identifizierst dich irgendwann mit diesem Gedanken. Versuche, diese Identifikation zu lösen. Akzeptiere, dass es einfach nur ein Gedanke ist. In vielen Dingen kann dein Gehirn auch nicht unterscheiden: Hast du etwas wirklich erlebt oder hast du es dir nur vorgestellt? Das macht für dein Gehirn keinen Unterschied. Also – denk doch mal etwas, was du noch nicht gedacht hast. Denk doch mal, dass du schlank bist. Dass du schöne, schlanke Wadln hast und dass du abnehmen kannst, denn du bist ein Meister im Abnehmen. Mit jedem Schritt purzeln bei dir die Pfunde. Du bist total motiviert und bleibst immer am Ball.   

Allerdings solltest du nicht einfach nur irgendwelche positiven Sätze vor dich hinsagen. Denn einfach nur „drüber bügeln“ kann auch schief gehen. 

Ich arbeite mit meinen Kunden immer erstmal sehr intensiv daran, die Muster aufzuspüren, was ist überhaupt das Problem. Was wird gedacht? 

Dazu habe ich verschiedene Übungen, die ich mit meinen Kundinnen mache. Teils aus der Kinesiologie, teils aus dem Mentaltraining, teils Übungen zum Erwecken der Körperintelligenz. 

Eine ganz einfache Übung

Eine ganz einfache Übung ist bspw. das Klopfen der Thymusdrüse. Hiermit kannst du deinem Unterbewusstsein sozusagen signalisieren, dass du es ernst meinst. Hast du einen negativen Glaubenssatz entlarvst, suchst du das positive Gegenstück und klopfst ganz leicht auf dein Brustbein. Dazu sprichst du den Satz und versetzt dich dabei am besten in die entsprechende Situation.

Probier es einfach mal aus und versuche so, alte Gedankenmuster abzulegen und dein Verhalten zu verändern. 

Viel Erfolg!